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Hombruch

Neue Glasfassade für das Hallenbad

24.11.2010 | 18:15 Uhr

Hombruch.Die Glasfassade des Hombrucher Hallenbades muss saniert werden. Die alten Scheiben sind nicht nur nach heutigen Energie-Gesichtspunkten unbedingt erneuerungsbedürftig. Nach mehr als 40 Jahren werden die Glasflächen entlang der beiden Schwimmbecken blind und teils undicht.

Den Stein ins Rollen brachte Gerd Griebenow. Der Trainer der Wettkampfschwimmer vom TuS Westfalia Hombruch alarmierte Sportwelt-Geschäftsführerin Claudia Heckmann und Bezirksbürgermeister Hans Semmler. Seine Botschaft: Das Dach, für dessen Erneuerung die Ortspolitik Geld bereit gestellt hatte sei nicht so sanierungsbedürftig, wie die Glasfassade.

„Stimmt“, bestätigt Claudia Heckmann, die von Experten der Immobilienwirtschaft die Dringlichkeit der einzelnen Reparaturen überprüfen ließ. Und da waren sich alle dann schnell einig: Rund ein Dutzend der großen Fenster in der rund 45 Meter langen und ca. sechs Meter hohen Glasfassade sind blind, weisen teils Sprünge auf und sind zumindest bei Starkregen nicht mehr wirklich dicht.

Politik gibt 150 000 €

Um das Bad auf die Dauer funktionssicher zu halten, stellt die Bezirksvertretung Hombruch nun 150 000 Euro für die Sanierung der Gebäudehülle zur Verfügung. „Diese Investition wird das Bad wieder attraktiver machen“, freut sich Stefan Raetsch für die Hombrucher DLRG. Er hat dabei zwei Aspekte gleichermaßen im Blick: Die verbesserte Wärmedämmung durch eine moderne Verglasung und eine ansprechendere Optik.

Nun, erklärt Claudia Heckmann das Verfahren, werde seitens der Sportwelt geprüft, wie diese Maßnahme umzusetzen sei – beim laufenden Betrieb oder in einem Schließungsblock. „Am besten wäre es im Sommer“, meint Raetsch für die DLRG und auch Heckmann will den Schwimmbetrieb der Schulen möglichst verschonen.

Für ihr Zeitmanagement holt sich die Sportwelt ein Lob der Aktiven ab: Als jetzt Fliesen im Schwimmerbecken herausgebrochen waren, wurde der Schaden umgehend behoben, freut sich Gerd Griebenow, so dass Training und öffentlicher Badebetrieb fast ungestört blieben.

Katrin Kroemer

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