Das aktuelle Wetter Dortmund 10°C
Schönau

Mehr Tempo auf dem Einbahnring

08.10.2012 | 22:00 Uhr
Mehr Tempo auf dem Einbahnring
Foto: Linz/PiLi

Schönau.   Der Einbahnring in Schnönau ist nicht sicherer sondern macht den Verkehr schneller und damit gefährlicher für Kinder. Davon ist Heinz Junker, Großvater und Schnönauer seit 1937, überzeugt.

Bleibt der Einbahnstraßenring in Schönau erhalten, macht das das Leben besonders für die Kinder nicht unbedingt sicherer. Davon ist Heinz Junker, seit über 70 Jahren in Schönau zu Hause und Mitinitiator der BI Schönau, fest überzeugt. Junker setzt darauf, dass das Patt bei der Umfrage „Pro oder Contra Einbahnstraßenring“ jetzt allen Anwohnern noch einmal die Chance zu einer Denkpause einräumt.

„Die Einbahnstraßenregelung hat seit ihrer Einführung zu deutlich höheren Geschwindigkeiten und damit zu einem deutlich erhöhten Unfallrisiko geführt“, gibt Junker allen Befürwortern der Einbahnstraßenregelung aus seiner Erfahrung vor Ort zu denken. So diene diese Regelung nicht etwa dem Schutz spielender Kinder. Diese seien vielmehr im Bereich parkender Autos deutlich mehr gefährdet, sagt Junker. Das gelte auch für den wiederbelebten Spielplatz Talenberg, an dem auf dem „Ring“ Schönaustraße/Talenberg nun der gesamte Verkehr vorbei fahre – und zwar schnell.

Auch die auf die frisch gebackenen I-Männchen und ihren Schulweg lenkt Junker dabei sein Augenmerk: So müssten Kinder früh genug daran gewöhnt werden, „dass der Verkehr im Regelfall aus zwei Richtungen kommt und demzufolge beim Überqueren einer Straße in zwei Richtungen geblickt werden muss“. Gerade das ließe sich in Schönau gut üben, wenn der Verkehr in gemäßigtem Tempo in beide Richtungen fließe, meint der mehrfache Großvater.

Er setzt nun darauf, dass nach der 34:34 Abstimmung über die künftige Verkehrsregelung in Schönau insbesondere junge Familien ihr Votum noch einmal überdenken.



Kommentare
Aus dem Ressort
Heimatverein Hörde hat seinen 25. Geburtstag gefeiert
Jubiläum
Dem Heimatverein Hörde ist es zu verdanken, dass die Thomas-Birne auf der Kulturinsel am Phoenix-See steht - und nicht halb versunken im See. Es ist nur eine von vielen Leistungen eines Vereins, der jetzt sein 25-jähriges Bestehen gefeiert hat.
So ist die Premiere der Phoenix-See-Doku gelaufen
"Göttliche Lage"
Wie aus einer Industriebrache ein Vorzeigeprojekt wurde: Die Dortmund-Dokumentation "Göttliche Lage" über die Entstehung des Phoenix-Sees hat am Mittwochabend Premiere im Cinestar gefeiert. Mit dabei: Viele der Menschen, die im Film davon erzählen, wie der neue See ihr Leben verändert hat.
Das Treppchen steht erneut vor dem Aus
Traditionshaus
Schon wieder hat Treppchen-Eigentümerin Irene Lehrke Pech mit einem Pächter: Noch im Juni hatte es danach ausgesehen, als ob der ehemalige Sterne-Koch Bernd Stollenwerk den Traditionsbetrieb übernehmen werde. Jetzt, eine Woche vor der geplanten Eröffnung, hat Stollenwerk abgesagt.
Wer hat das schnellste Drachenboot auf dem Phoenix-See?
Ruder-Festival
Hier treten die "Seeschweinchen" gegen den "Fluch der Meere" an: Beim Drachenboot-Festival Dortmund treffen knapp 80 Teams auf dem Phoenix-See aufeinander. Von Freitag bis Sonntag wird es um starke Arme und den richtigen Rhythmus gehen. Die Veranstalter rechnen mit Tausenden Besuchern.
13. Apfelmarkt lockt mit buntem Programm
Verkaufsoffener Sonntag
Zum 13. Mal geht vom 5. bis zum 7. September das größte Fest in Aplerbeck über die Bühne. Der Apfelmarkt. Auch in diesem Jahr gibt es neben dem süßen und knackigen Obst, das dem Fest seinen Namen gab, ein umfangreiches Programm.
Fotos und Videos
App zeigt Naturschutzgebiete: Spaziergang durch die Bolmke
Bildgalerie
Fotostrecke
Der Drachenboot-Schülercup
Bildgalerie
Fotostrecke
Geburtstag des Hörder Heimatvereins
Bildgalerie
Fotostrecke
BVB-Profi Neven Subotic besucht Marie-Reinders-Realschule
Bildgalerie
Fotostrecke