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Licht und Schatten am Gardenkamp

16.02.2011 | 18:45 Uhr
Licht und Schatten am Gardenkamp
Fertiggstellt ist der Gardenkamp als Teil der neuen Verkehsrachse zur Universität. Foto: Jochen Linz

Barop/Eichlinghofen.Mehr als 20 Jahre hat es gedauert – nun ist sie fertig, die neue Verkehrsachse zur Uni. Der neue Weg über Gardenkamp und Vogelpothsweg soll vor allem die alten Dorfstraßen und Ortskerne entlasten. Ihre Wünsche für eine optimalere Gestaltung und für noch mehr Sicherheit formulierten gestern die Verkehrsexperten des SPD-Stadtbezirks Hombruch bei einem Termin vor Ort.

Etwas getan werden soll für die Radfahrer an der Einmündung Stockumer Straße/Gardenkamp. Insbesondere für die Linksabbieger Richtung Barop soll der Weg über die Fahrbahn zum Radweg markiert werden. Verschwinden müsse außerdem der Engpass zwischen den zwei Pfosten auf der Stockumer Straße. Außerdem fehle in diesem Bereich noch Ausschilderung der Universität komplett.

Keine Notwendigkeit sehen die SPD-Verkehrspolitiker für neue Stellplätze am Gardenkamp. Jedes Haus habe eigene Stellflächen, in den Siedlungsstraßen gebe es zudem hinreichend Parkplätze auch für Besucher. „Es ist nicht Aufgabe der öffentlichen Hand, Parkplätze für Privatleute zu bauen“, unterstrich Bernd Schulte vom Tiefbauamt. Jedoch sollen im Dreieck Baroper Straße – Gardenkamp – Marie-Curie-Allee rund zehn Parkplätze angelegt werden.

Handlungsbedarf gibt es noch an der Einmündung Gardenkamp/Baroper Straße. Weil hier erst noch ein Grundstücksstreifen enteignet werden müsse, so Schulte, fehlen rund 50 Meter Gehweg und Fahrrad-Schutzstreifen. Deshalb gilt hier auch Tempo 30. Die Bezirksvertretung Hombruch macht sich am 10. März ein Bild vor Ort und will dann auch über ein Halteverbot in diesem Bereich befinden.

Offen ist derzeit auch die Frage, ob die Universitäts-Südtangente ca. 100 Meter hinter dem Abzweig der alten Baroper Straße an die neue Marie-Curie-Allee angebunden wird. Neben einem Bescheid aus Düsseldorf zum Thema Geld sind die Meinungen über Sinn und Unsinn dieser Anbindung vor Ort noch geteilt.

Alexander Lemnaru, Anlieger der Baroper Straße im neuen Schnittpunkt, betrachtet den Radweg kritisch. Unfälle häuften sich seit der Neugestaltung. Ein kombinierter Fuß-/Radweg sei in diesem Bereich sinnvoller gewesen.

Katrin Kroemer

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