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Stranguliert

Labrador stirbt bei Drama im Wald

24.04.2009 | 20:13 Uhr

Bittermark. Eine verletzte Frau, ein toter Hund. Ein zunächst munterer Abendspaziergang durch den Wald endete Dienstagabend als blutiges Drama.

Sie kannten sich und hatten sich immer gut verstanden – der schwarze Labrador der 35-jährigen Dortmunderin und der Boxer des 45-jährigen Dortmunders. Auch am Dienstag, gegen 19 Uhr, tollten die beiden Hunde vergnügt herum. Herrchen und Frauchen gingen mit ihnen Gassi. Nahe des Mahnmals in der Bittermark überschlugen sich plötzlich die Ereignisse.

Die Hunde liefen ohe Leine. Beim Spielen verfing sich der Boxer mit den Zähnen im Nylonhalsband des Labradors. Die Besitzerin sah das und bemühte sich, die verkeilten Hunde zu trennen. Vergeblich. Das Halsband zog sich immer mehr zusammen. Der Labrador röchelte, bekam kaum noch Luft.

Jogger und andere Spaziergänger wurden Zeuge eines verzweifelten Kampfes. Die Frau versuchte immer wieder, die Schlinge zu lockern. In Panik biss das strangulierte Tier um sich und verletzte die Besitzerin am Arm. Sekunden später brach der Labrador zusammen.

Für den Hund kam jede Hilfe zu spät. Er starb mitten auf dem Waldweg.

Klaus Brandt

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Kommentare
28.08.2009
22:39
Labrador stirbt bei Drama im Wald
von Tierfreund für alle Tiere | #21

Gerade was die Kacke betrifft schön das mein Hund wieder mal eine volle Pampers im Maul hatte.Toll wer regt sich da auf ?
Bei uns kacken die Pferde die Wege zu wer regt sich da auf.
Immer sind die Hundehalter die Deppen die sich beschimpfen lassen dürfen.
Wenn ein Radfahrer einem angeleinten Hund Leinenlänge 1, 20m über die Pfoten fährt das macht alles nichts.
Früher sind die Hunde frei rumgelaufen und da ist weniger passiert als heute.

07.05.2009
17:17
Labrador stirbt bei Drama im Wald
von roza | #20

Sobald die Hundesteuer wirkt, ist sie zu begrüßen. Stichwort: Lenkungsfunktion.
Probleme für die Allgemeinheit überwiegen das kindliche Hund haben-Wunsch des Einzelnen. Das Gefühl einen Hund zu haben - schön und gut, aber nicht wenn sie gefährlich sind, Lärm machen, die Wege vollkoten und versperren.
Es wäre für mich eine Selbstverständlichkeit, meinen Hund so nah wie möglich an mir zu halten. Das ist selbstverständlich, bei vielen jedoch noch eine Frage der (mangelhaften) Disziplin.

Wenn wir uns alle ein bisschen Mühe geben, könnte die Welt so schön und Spaziergänge erträglich sein. Hier gilt wieder Immanuel Kant: (Lebe so, das du andere nicht belästigst. Dann ist das Leben in der Gesamtheit für alle erträglicher.) Ich fummel auch keinem meiner Mitmenschen mit der Nase am Bein oder sabber sie voll, also verlange ich das auch von meinen Mitmenschen und ihren Hunden. Und ich halt mich auch zurück und lauf nicht mit einer Uzi im Anschlag rum und hechel sabbernd an Bürgern im Park vorbei. Also können wir uns doch alle zurück nehmen und die Hunde an uns halten. Der öffenliche Raum ist für jeden gleich da.

Das Problem Kot:
Ich kenne nur eine (1!) vorbildliche Hundehalterin: sie nimmt alle Hinterlassenschaft in eine Plastiktüte und ab in den Mülleimer.
Wer ist denn bitte so frech und läßt seinen Hund mitten auf den Weg scheissen? Vor dem Kindergarten, mitten auf dem Weg. Daneben eine Wiese. Das ist widerlich. Natürlich, ist ja auch ganz einfach: Einmal gekackt, und schnell abhauen. Doch: mind. drei Leute haben es unterm Schuh, wie lange das braucht, aus einer Profilsohle zu entfernen - braucht man nicht erklären. Wenn ich denjenigen erwische, ziehe ich ihn mit seiner Nase durch die ******** oder schmier ihm das in den Briefkasten!

Interessant auch der WAZ-Artikel, in dem das Ordnungsamt nochmal darauf hinweist, das JEDER HUND anzuleinen ist. Grundsätzlich.

Also kann man sich darauf jederzeit berufen und sofort die Polizei einschalten, falls jemand Ärger macht.
Wer nicht hören will und große Klappe hat, muss halt schmerzlich fühlen. Und Ordnungsstrafe und Hundesteuer blechen.
Ganz einfach.

Freundliche Grüße
Genießt die Parks und Wälder - bei jedem Wetter!

07.05.2009
17:15
Labrador stirbt bei Drama im Wald
von Rozak | #19

Sobald die Hundesteuer wirkt, ist sie zu begrüßen. Stichwort: Lenkungsfunktion.
Probleme für die Allgemeinheit überwiegen das kindliche Hund haben-Wunsch des Einzelnen. Das Gefühl einen Hund zu haben - schön und gut, aber nicht wenn sie gefährlich sind, Lärm machen, die Wege vollkoten und versperren.
Es wäre für mich eine Selbstverständlichkeit, meinen Hund so nah wie möglich an mir zu halten. Das ist selbstverständlich, bei vielen jedoch noch eine Frage der (mangelhaften) Disziplin.

Wenn wir uns alle ein bisschen Mühe geben, könnte die Welt so schön und Spaziergänge erträglich sein. Hier gilt wieder Immanuel Kant: (Lebe so, das du andere nicht belästigst. Dann ist das Leben in der Gesamtheit für alle erträglicher.) Ich fummel auch keinem meiner Mitmenschen mit der Nase am Bein oder sabber sie voll, also verlange ich das auch von meinen Mitmenschen und ihren Hunden. Und ich halt mich auch zurück und lauf nicht mit einer Uzi im Anschlag rum und hechel sabbernd an Bürgern im Park vorbei. Also können wir uns doch alle zurück nehmen und die Hunde an uns halten. Der öffenliche Raum ist für jeden gleich da.

Das Problem Kot:
Ich kenne nur eine (1!) vorbildliche Hundehalterin: sie nimmt alle Hinterlassenschaft in eine Plastiktüte und ab in den Mülleimer.
Wer ist denn bitte so frech und läßt seinen Hund mitten auf den Weg scheissen? Vor dem Kindergarten, mitten auf dem Weg. Daneben eine Wiese. Das ist widerlich. Natürlich, ist ja auch ganz einfach: Einmal gekackt, und schnell abhauen. Doch: mind. drei Leute haben es unterm Schuh, wie lange das braucht, aus einer Profilsohle zu entfernen - braucht man nicht erklären. Wenn ich denjenigen erwische, ziehe ich ihn mit seiner Nase durch die ******** oder schmier ihm das in den Briefkasten!

Interessant auch der WAZ-Artikel, in dem das Ordnungsamt nochmal darauf hinweist, das JEDER HUND anzuleinen ist. Grundsätzlich.

Also kann man sich darauf jederzeit berufen und sofort die Polizei einschalten, falls jemand Ärger macht.
Wer nicht hören will und große Klappe hat, muss halt schmerzlich fühlen. Und Ordnungsstrafe und Hundesteuer blechen.
Ganz einfach.

Freundliche Grüße
Genießt die Parks und Wälder - bei jedem Wetter!

06.05.2009
15:05
Labrador stirbt bei Drama im Wald
von Nadine N. | #18

R.I.P. kleiner Labbi :(

Ein wirklich schreckliches Erlebnis!

28.04.2009
16:11
Labrador stirbt bei Drama im Wald
von runningvalentino | #17

Der Boxer hatte sich wohl im Halsband des Labradors mit seinen Zähnen verbissen; ob er spielen oder beißen wollte ließ sich nicht mehr feststellen. Tatsache ist, dass einige erwachsene Personen die Hunde nicht mehr auseinander bringen konnten. Ich vermute , dass der Labrador erdrosselt wurde oder der Kehlkopf wurde eingedrückt. Nachdem das Halsband gelöst wurde, lebte der Labbi noch kurz um dann tot zusammenzubrechen. Einige haben versucht ihn zu reanimieren. Aber : wie geht das schon genau bei einem Hund?
Tragisch ist , dass der Hund nur zum Spaziergang ausgeliehen war. Es war schon ein echt bitteres Erlebnis. Zumindest für Leute , die sich aus Hunden etwas machen.

runningvalentino

28.04.2009
11:05
Labrador stirbt bei Drama im Wald
von Zora | #16

@runningvalento kannst du uns denn genaueres über den Vorfall sagen?
Wir überlegen nämlich wie es soo weit kommen konnt?
Es tut mir wahnsinnig leid und ich finde die meisten Kommentare hier wirklich unter aller Kante,wenn ihr kein Mitgefühl habt und es nicht verstehen könnt oder wollt dann lasst es doch einfach sein!
Nebenbei unsere Hunde laufen beim spielen auch nackig rum!
wie gesagt ich würde gern mehr über diesen traurigen Fall wissen,da man der Presse ja auch net immer so über den Weg trauen kann...!

27.04.2009
17:33
Labrador stirbt bei Drama im Wald
von mokdo | #15

@ Oli
Wenn es doch nur ein Hund ist. wieso hast Du Dir die Mühe gemacht den Artikel zu lesen, die Kommentare zu lesen und selbst noch einen Kommentar zu schreiben??
Willst Du uns zeigen das Du ein harter Kerl bist.

27.04.2009
16:34
Labrador stirbt bei Drama im Wald
von runningvalentino | #14

Wenn ich so bescheuerte Kommentare , wie den von Olii lese könnte ich ko... . Ich war als Jogger direkt beim Geschehen und habe miterlebt , wie der Labrador verendet ist. Mir ist das als Hundebesitzer schon sehr nahe gegangen , zumal mehrere Erwachsene nicht wirklich helfen konnten .
Und dann kommt solch ein cooler Olli- na , ja nicht mehr und nicht weniger....

Olli, du dauerst mich !!!!

runningvalentino

27.04.2009
13:41
Labrador stirbt bei Drama im Wald
von Olli | #13

boah, es ist ein Hund! Nicht mehr und nicht weniger!

Wenn ich hier Begriffe lese wie Drama oder in Kommentatoren Menschlichkeit gefordert wird, bekomme ich echt zuviel.

26.04.2009
13:25
Labrador stirbt bei Drama im Wald
von mokdo | #12

Und wenn demnächst ein dreijähriges Kind auf der Strasse überfahren wird, heisst es hier Es hätte auf dem Gehweg bleiben müssen, alles nicht so schlimm.

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