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In Syburg den Bergbau entdecken

01.08.2012 | 18:09 Uhr
In Syburg den Bergbau entdecken
Rund um die Hohensyburg Foto: Franz Luthe

Dortmund.   Unter sachkundiger Führung können unsrere Leser den nebenpfad der GeoRouteRuhr, den Syburger Rundwanderweg erkunden.

Ein Ausflug in die Bergbauvergangenheit des „sonnigen Südens“ erwartet unsere Leser im Rahmen der diesjährigen Ferienaktionen am 14. August: Unter fachkundiger Führung werden sie einen Nebenpfad der GeoRouteRuhr, den Syburger Rundwanderweg, begehen.

Diplom-Bergingenieur a.D. Klaus Meyer wird die Teilnehmer über den Syburger Bergbauweg, einen bergbauhistorischen Lehrpfad, führen und dabei mit Erläuterungen nicht sparen. Dabei wird auch das Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ berührt, allerdings nur von außen. Besichtigungen sind nur nach Voranmeldung beim Förderverein bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier, Arbeitskreis Dortmund 0231/713696 (Ludwig Bücking) möglich.

Klaus Meyer war vor rund 50 Jahren einer der ersten, der sichtbare Spuren des Kohlebergbaus der vergangenen Jahrhunderte auf Hohensyburger Gebiet entdeckte. Mit Unterstützung des unvergessenen Heimatforschers Willi Kuhlmann machte er sich daran, die Hohensyburger Bergbaugeschichte aufzuarbeiten.

Kohleabbau im Sybergdurch drei Zechen

Am Nordwesthang des Sybergs, auf dem das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und auch der Vincketurm stehen, ist mit dem Flöz „Sengsbach“ das älteste abbauwürdige Kohleflöz im Ruhrgebiet gelegen. Nacheinander wurden im Syberg drei Zechen zum Kohleabbau betrieben: Das Becker’sche Feld, die „Schleifmühle“ und „Graf Wittekind“.

Der Hohensyburger Bergbauweg dokumentiert die Geschichte der Syburger Kohle auf einer Länge von nur 2 Kilometern. Vor 20 Jahren, im Mai 1992, wurde der in Eigenleistung von Mitgliedern des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier gestaltete Lehrpfad feierlich eingeweiht.

Mit der Begehung des Weges bekommen unsere teilnehmenden Leser einen Einblick in die Vor- und Frühgeschichte der Industrialisierung am Südrand des Ruhrgebietes.

Für die Tour, so Klaus Meyer, ist unbedingt festes Schuhwerk erforderlich. Ob der denkmalgeschützte Originalweg über den Schulmeister-Steinbruch begangen wird, oder ob eine etwas weniger beschwerliche Alternative entlang der Straße genommen wird, wird erst bei der Wanderung entschieden. Die Führung dauert etwa zwei Stunden.

Treffpunkt für die exklusive Wandertour mit Klaus Meyer ist am Dienstag, 14. August, um 17 Uhr an der Info-Tafel zum Syburger Bergbau, gegenüber der Einfahrt zum Parkplatz der Spielbank Hohensyburg.

Von Horst-Dieter Czembor


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