Heimatverein Hörde verlässt Hörder Burg im Januar

Der Januar wird zum großen Umzugsmonat in der Hörder Burg. Denn mit der Entscheidung, dort die Sparkassen-Akademie anzusiedeln, beginnt der Countdown für alle, die das Gebäude heute noch nutzen. Besonders betroffen: der Hörder Heimatverein.

Hörde.. Es sind schwere Koffer, denn die ehrenamtlichen Museumsbetreiber haben Hunderte Relikte der Hörder Geschichte in den Räumen in einem Seitenarm der Burg gesammelt. Etliche Dokumente, alte Schlüssel des Hoesch-Werks, aber auch alte Böller-Kanonen von 1848 oder historische Kirchenfenster. Bis Ende des Monats müssen die Räume frei sein.

Wohin die Reise genau geht, entscheidet sich in den kommenden Tagen in detaillierteren Gesprächen mit der Firma Diag, die im Sommer die Burg von der Stadt gekauft hatte. Im Dezember war dann der Zuschlag für das Schulungszentrum der Sparkasse verkündet worden. Nach ersten Reaktionen ist das ein großer Gewinn für ganz Hörde.

Heimatverein ist das Improvisieren gewohnt

Aber eben auch eine große Veränderung für das Umfeld der Hörder Burg. Das Gebäude wird komplett umgebaut, um moderne Standards zu bieten, außerdem entsteht ein Neubau. Innerhalb der Burg befinden sich historisch bedeutsame Ausgrabungen.

Der Hörder Heimatverein ist das Improvisieren gewohnt, steht aber dennoch vor einer der größten Herausforderungen seit seiner Gründung vor 25 Jahren.