Handgemachter Sitzkomfort für Biker
01.08.2012 | 18:18 Uhr 2012-08-01T18:18:00+0200
Barop. Im Dortmunder Süden können sich Biker und Rollerfahrer ihre Schätzchen jetzt mit ganz anderen Extras aufpolieren lassen. Zum Beispiel mit einer maßgeschneiderten Sitzbank, die zusätzlich noch mit Unterlegmustern oder Applikationen verziert werden kann.
Schmückendes Beiwerk ist bei vielen Zweiradfans beliebt. Ob es nun verchromte Extras oder verspielte Verzierungen sind, bleibt dem jeweiligen Geschmack und Geldbeutel überlassen. Im Dortmunder Süden können sich Biker und Rollerfahrer ihre Schätzchen jetzt mit ganz anderen Extras aufpolieren lassen. Zum Beispiel mit einer maßgeschneiderten Sitzbank, die zusätzlich noch mit Unterlegmustern oder Applikationen verziert werden kann.
Die Polstermöbel-Firma Külkens + Sohn an der Straße Am Garden-kamp in Barop bietet seit kurzem diesen individuellen Service an. „Eine Möglichkeit, Motorrad oder Motorroller ein einzigartiges Design zu verleihen“, so Raumausstatter Michael Hüttner, der zusammen mit seinen Kollegen, darunter auch ein ausgebildeter Sattler, für die ausführliche Beratung und die spätere Ausführung zuständig ist. Er ist selbst Biker und weiß, wie wichtig eine gute Sitzposition auf dem „heißen Ofen“ ist.
Auf die richtige Sitzposition kommt es an
Bei den „maßgeschneiderten“ Sitzbänken geht es nicht nur um das gute Aussehen, sondern vor allem ums bequeme und entspannte Sitzen. „Unter anderem kann man mit einer entsprechenden Polsterung den Sitz tiefer legen oder erhöhen und der persönlichen Sitzposition anpassen“, erläutert Hüttner.
Dafür gibt es dann eine riesige Palette an Kunststoff- und Lederbezügen in allen möglichen Farben und Qualitäten. Sogar im Kroko-Look kann man sich den Motorradsitz veredeln lassen – natürlich nicht aus echtem Leder, sondern aus Kunststoff. Spezielle Schaumstoffe oder Gelkissen sorgen für den guten Unterbau des Sitzes.
Besondere Zierstiche oder Unterlegarbeiten nach den Vorstellungen der Kunden können dann eine sonst eher schlichte Sitzbank aufpeppen. Egal, ob der Namenszug oder ein bestimmtes Emblem gewünscht wird, vieles ist machbar. Alles wird in der großen Werkstatt der Polsterei von Hand gefertigt und genäht. „Da muss jeder Stich ganz exakt sein.“ Für diese feinen Sticheleien ist unter anderem Claudia Conradi verantwortlich, eine gelernte Damenschneiderin.
Je nach Aufwand dauert es, bis die individuelle Sitzbank fertig ist. „Das können zwei, drei Tage, aber auch schon mal eine Woche sein“, erklärt Michael Hüttner.
Aktuell beschäftigt den 42-Jährigen die Anfrage eines Pink-Floyd-Fans. Der möchte – wie auch immer – gern das Cover des Albums „Dark Side of the Moon“ auf seinem Motorradsitz verewigt haben. „Keine leichte Aufgabe, aber wir werden versuchen, es zu schaffen, wenn der Auftrag kommt.“
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