Gefahren unter Hochspannung
17.06.2010 | 18:04 Uhr 2010-06-17T18:04:00+0200
Im Süden.„Hochspannungsleitungen im Wohngebiet – ungefährlich und alternativlos?“ heißt heute Abend (18.) das Thema der Informations- und Diskussionsveranstaltung, zu der die IG Vorsicht Hochspannung um 18 Uhr in den Gemeindesaal St. Norbert, Hugo-Sickmann-Straße, in Löttringhausen einlädt.
Bei dieser mit Fachleuten besetzten Veranstaltung soll geklärt werden, wie gefährlich die elektromagnetischen Felder von Hochspannungsleitungen wirklich sein können. Internationale Studien, die Weltgesundheitsorganisation WHO und das Bundesamt für Strahlenschutz raten neuerdings zu großer Vorsicht und verlangen ausreichend Abstand. Selbst die Landesregierung Niedersachsens verlangt einen Abstand von mindestens 200 Metern.
Dagegen gehören die deutschen Grenzwerte zu den höchsten weltweit. Sie würden ein dauerhaftes Leben zwischen den Strommasten erlauben. In anderen Ländern wäre Wohnbebauung an einer vergleichbaren Hochspannungstrasse wie der von Kruckel nach Hörde, Wohnbebauung wie sie in Kirchhörde, Lücklemberg, Wellinghofen oder Benninghofen existiert, nicht genehmigungsfähig., schreibt die Initiative.
Was ist dran? Panikmache oder Verharmlosung? Was sagt die Dortmunder Umweltverwaltung? Geben gehäufte Krankheitsfälle entlang der Trasse der „IG Vorsicht-Hochspannung“ Recht?
Mit diesen Teilnehmern wird heute Abend diskutiert: Dr. Thomas Haumann (Sachverständiger Baubiologie), Prof. Dr. Wilfried Kühling (Universität Halle, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates des BUND), Umweltverwaltung Dortmund (angefragt Dezernent Wilhelm Steitz), Dr. Wohlfarth und Dr. Dörnemann (beide RWE AG) sowie einem Vertreter der IG Vorsicht-Hochspannung.
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