Fünf Antworten zum geplanten Flüchtlingswohnheim in Hörde

Seit rund vier Wochen ist die Nachricht über das Flüchtlingswohnheim an der Alten Benninghofer Straße in der Welt. Wir beantworten an dieser Stelle die fünf wichtigsten Fragen zum Stand der Dinge.

Hörde.. Wie sieht es zurzeit in der alten Polizeiwache an der Alten Benninghofer Straße aus?
Aktuell ist die ehemalige Polizeiwache wieder leer. Die Hauswächter, die in den vergangenen Monaten unter besonderen Mietbedingungen das Gebäude bewohnten, sind Anfang dieser Woche ausgezogen. Nach Informationen von Bezirksbürgermeister Sascha Hillgeris sollen innerhalb dieser Woche die ersten Renovierungsarbeiten beginnen. Wer ist der Betreiber?
Als Betreiber steht die Diakonie fest, die bereits über einige Jahre Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit verfügt.

Gibt es Hilfsaktionen im Stadtteil?
Ja! Es bildet sich gerade ein Netzwerk engagierter Hörder, die die Integration des Flüchtlingswohnheims in den Stadtteil unterstützen wollen. Unter dem Stichwort "Willkommen in Hörde" laufen schon seit Wochen viele Gespräche, in der realen Welt und im sozialen Netzwerk Facebook.

Wer steckt hinter "Willkommen in Hörde"?
Die Hörderinnen Eva Kozinski und Nadja Reigl, Rats- und Bezirksvertreterin für die Piraten, haben die Koordinierung der vielen Hilfsangebote übernommen. "Es haben sich viele Menschen gemeldet", sagt Reigl. Noch kann wenig umgesetzt werden. Vor März, so die Einschätzung in Hörde, wird der Einzug von Flüchtlingen nicht möglich sein. So lange versuchen alle Stadtteile, die involviert sind, ihre Arbeit vernünftig zu strukturieren. Am Dienstag gab es ein stadtweites Treffen, bei dem vor allem viele Erfahrungen aus der bereits eröffneten Unterkunft an der Adlerstraße geschildert wurden.

Wie kann ich die Initiative unterstützen?
Wer sich in der Flüchtlingshilfe einbringen will, kann sich an Nadja Reigl wenden unter Tel. 0176/21638675 oder E-Mail an: nadja.reigl@piratenpartei-nrw.de

Alle Flüchtlings-Standorte auf einen Blick: