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Nach vier Jahren Bauzeit

Emscherpromenade verbindet bald Phoenix-See und Phoenix-West

11.01.2016 | 14:38 Uhr
Um diesen Weg geht es, hier aus dem Blickwinkel von der Brücke "Porta Westfalica" gesehen.
Um diesen Weg geht es, hier aus dem Blickwinkel von der Brücke "Porta Westfalica" gesehen.Foto: Felix Guth

Hörde.  Der Verbindungsweg zwischen Phoenix-See und Phoenix-West ist eines der letzten unvollendeten Stücke im Großprojekt Emscher-Umbau in Hörde. Seit fast vier Jahren ist der Weg eine Baustelle. Jetzt ist ein Ende in Sicht.

Anfang März könnte das Warten ein Ende haben - das kündigt jetzt die Emschergenossenschaft an. Im Februar gehen die Arbeiten an dem Weg unterhalb der Straße Auf der Kluse weiter. "Mitte bis Ende März", nennt Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft, als Freigabe-Termin.

Vor Ort zeigt sich: So lange wollen viele Spaziergänger, Jogger, Radfahrer oder Jugendgruppen nicht mehr warten. Reihenweise schlüpfen die Hörder am Bauzaun vorbei - was immerhin zeigt, dass die Verbindung Sinn ergibt. "Aber es ist nicht erlaubt und gefährlich", sagt Abawi und bittet um Geduld, bis die letzten Schritte abgeschlossen sind.

Denn fertig ist der Weg schon seit einer ganzen Weile. Er wurde aber aus Sicherheitsgründen noch nicht freigegeben. Denn an dieser Stelle hat die Böschung eine Höhe von rund sechs Metern und führt steil hinab zur Emscher. "Um völlig sicherzugehen, haben wir mehrere Beurteilungen der Sicherheit durchgeführt. Etwas penibler, als wir es gemusst hätten."

Bereits im Frühjahr 2014 hatte diese Redaktion über den Weg berichtet. Der damals genannten Freigabetermin ("Ende 2014") ist bereits um mehr als ein Jahr überschritten.

Ergebnis: Ein stabiles Geländer ersetzt an einigen Stellen den zunächst geplanten Zaun, der für den Fall, dass eine Person in ihn hinein stürzt, als nicht ausreichend eingeschätzt wurde. Für einen Teil der 300 Meter Strecke musste Geländer nachproduziert werden - und die Baustelle ruhte.

Seit Weihnachten steht das Geländer. Es sorgt tatsächlich dafür, dass Nutzer des Weges der gefährlichen Böschung nicht zu nah kommen. In den nächsten sechs bis acht Wochen werden laut Abawi die Rest-Meter Zaun aufgestellt und Wege mit Schotterfeinplanum und Asphalttragschicht versehen. Zum Frühjahr wird dann die Absperrung verschwunden sein.

Felix Guth

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2016-01-11 14:38
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