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Eine Plattform für Kulturen und Kontakte

16.05.2008 | 17:36 Uhr

Hombruch. "Weg mit der kleinkarierten Vorstadtbrille", ran an die Kulturen - mit viel Spiel, Spaß und (Ent-) Spannung. Das, was "Dr. h.d. ...

Sie versprechen haufenweise Spiel, Spaß und (Ent-) Spannung: Die Veranstalter des Stadtbezirksfestes. (Bild: ACo)

... Multikult" von der AWO Integrationsagentur in seinem Sketch fordert, gilt für das gesamte Fest "Hombruch live dabei" am 21. Juni. Es sind sich alle Veranstalter, Teilnehmer und Sponsoren einig: Dieses große Stadtbezirksfest, das in der und rund um die Jugendfreizeitstätte Eichlinghofen stattfinden wird, soll eine Plattform der Begegnungen und Kontakte sein, zwischen Generationen und Kulturen, Bürgern und Akteuren. Dass dies auch funktioniert, dafür haben über 200 Ehrenamtliche in zahlreichen Arbeitsgruppen gesorgt. Gestern präsentierten die Veranstalter - Stadtbezirksmarketing, Jugendamt, Fabido, Ausländerbeirat und Integrationsagentur, Studentenwerk und Sponsoren (Sparkasse, Förderkreis Kultur Hombruch e.V. und Kulturbüro) - das Programm: "Das wird eine lange Nacht", konstatiert Angelika Schmitt vom Jugendamt angesichts der Füle von Angeboten der 46 mitwirkenden Vereine, Institutionen und Organisationen. Und die beginnen schon um 11 Uhr: Kreatives von Riesenseifenblasen über Brettspiel- und Instrumentenbau zu "Traumfänger-Bastelei", Sportliches in Parcours an Seilen, Kletterwänden oder Hüpfburgen, Phantasievolles im mittelalterlichen Ambientelager - und ganz viel Theater und Musik. Für alle Ohren und Geschmacksrichtungen, deutsch und international. Darunter die Gruppen "Blackbox" und "Yeni Nesil", "Nightlife", die "Old Dixie Friends" und die "First Sauerland Pipes&Drums". Und viele Chöre und Folkloregruppen.

Zum ersten Mal dabei ist der türkische Moscheeverein, "den man normalerweise nur von außen kennt", weiß Erhan Sevis vom Ausländerbeirat um das Problem des Unbekannten. "Jetzt kann man ihn mit Personen und Ansprechpartnern füllen. Da, wo der ganze Bezirk auf den Beinen ist", ist Sevis zuversichtlich, "ist es leichter, die Kulturen und deren Vielfalt zu transferieren". Um dem Motto der Veranstalter gerecht zu werden: "Gemeinsam sind wir stark!"

Von Antje Mosebach

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