Einbahnstraße "Am Surck" spaltet die Bezirksvertretung

Lang und intensiv diskutierte die Bezirksvertretung (BV) am Dienstag über die Straße "Am Surck" in Barop. Auslöser ist ein Antrag der SPD noch aus dem Jahr 2012 sowie ein Konzept des Tiefbauamts. Sie will die Straße in beide Richtungen für Radfahrer freigeben. Ein problematischer Vorschlag, der die BV spaltete.

Barop.. Was hat die SPD beantragt?

Die SPD möchte den Radfahrern im Stadtbezirk das Leben leichter machen, zumindest an dieser Stelle. Sie will, dass Radler auch von der Stockumer Straße aus in die Einbahnstraße "Am Surck" fahren dürfen.

Was ist das Problem?

Mitarbeiter des Tiefbauamts haben ein Konzept vorgestellt, mit dem diese Freigabe möglich wäre. Neben der Beschilderung und Fahrbahnmarkierung müsste auch die Parksituation geändert werden. Zurzeit markieren Pflanzkübel aus Beton Parkplätze für die Anwohner, die dort quer zur Straße parken können. Sie müssten weichen, da sie die Sicht der Autofahrer auf entgegenkommende Radfahrer verdecken würden. Eine Gefahrenquelle.

Das würde aber weitere Probleme nach sich ziehen: Die Zahl der Parkplätze, dann längs zur Straße, wäre geringer, zudem wird befürchtet, dass der Verkehr in der Straße zunimmt und ohne Hindernisse wie Pflanzkübel die Leute schneller durch die Straße fahren. Anwohner auf den Barrikaden sahen die Bezirksvertreter schon vor ihrem geistigen Auge.

Um diese Möglichkeiten geht es: