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Ein Parkdeck für den Aussigring

12.02.2012 | 18:17 Uhr
Ein Parkdeck für den Aussigring
Beim Neujahrsempfang der CDU in Dortmund-Hombruch, war der Fraktions- und Oppositionsführer im nordrhein-fälischen Landtag Karl Josef Laumann Festredner. Foto: Michael Printz

Hombruch.   Hombruch. Die Aufstockung des Parkplatzes am Aussigring durch ein Parkdeck – das wünscht sich die CDU Hombruch genauso wie Unternehmer Heinz-Herbert Dustmann. Die CDU hat dafür bei der Verwaltung ein Parkraum-Konzept angefordert, Dustmann würde dafür auch privat in die Tasche greifen. Außerdem gab’s beim Neujahrsempfang Rück- und Ausblick.

Hombruch braucht mehr Parkplätze, um auf die Dauer für möglichst viele Kunden attraktiv zu sein. In dieser Bewertung weiß sich Unternehmer und Kaufhaus-Betreiber Heinz-Herbert Dustmann mit der örtlichen CDU absolut einig. Beide sehen ein Parkdeck am Aussigring als einzige Lösung für mehr Stellflächen im Nebenzentrum.

Dabei gesteht der Unternehmer, der gerade seine Dula-Zentrale an der Harkortstraße um- und ausbaut, eines zu: „Die Parksituation ist hier nicht so schlecht wie andernorts, aber noch längst nicht gut“. „Wenn wir mehr aus Hombruch machen wollen, müssen wir die Frequenz erhöhen. Schaffen wir mehr Parkplätze, kommen auch mehr Menschen“, unterstrich Dustmann gestern am Rande des CDU-Neujahrsempfangs in der Jfs Hombruch.

Bezirksbürgermeister Hans Semmler verweist dazu auf fast 20 Jahre alte Überlegungen. Schon 1995 schrieb die Stadt: „Um den Bedürfnissen nach mehr Parkmöglichkeiten entgegenzukommen, könnte nach Meinung des Stadtplanungsamtes als verkehrstechnisch denkbare Lösung die Errichtung einer Tiefgarage oder Parkpalette in Frage kommen“. Heute ist eine Tiefgarage aus Kostengründen vom Tisch, das Parkdeck dagegen bleibt auf dem Wunschzettel.

„Ein Parkdeck, von Bäumen umgeben – das könnte sogar schöner aussehen als jetzt“, glaubt Dustmann und kann sich dafür (s)eine private Beteiligung an den Kosten bis hin zur Übernahme der Fläche in eigene Regie und Bewirtschaftung vorstellen. Auch dann solle der Standort-Vorteil Hombruchs mit kostenlosen Parkplätzen erhalten bleiben: „Parkkosten könnten beim Einkauf erstattet werden“. Das Thema sei erkannt und in Arbeit, sagt Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Grotjahn. Derzeit soll die Verwaltung ein Parkraumkonzept erstellen.

In einem ist sich Heinz-Herbert Dustmann mit CDU-Landesfraktionschef Karl Josef Laumann, dem gestrigen Festredner einig: „Finger weg von dem geltenden Ladenöffnungsgesetz“. Das erlaube in den Abendstunden auch das Angebot familienfreundlicher Arbeitszeiten, stimmt der Hombrucher Kaufhaus-Mann dem Landespolitiker zu.

Aufgegangen sind für Grotjahn 2011 die Konzepte politischer Arbeit in Hombruch: Die Sanierung der Hagener und der Stockumer Straße ebenso wie der Erhalt des Hallenbades und die Schaffung von neuen Baugebieten am Düwelsiepen und am Bergfeld als neuer Lebensraum für junge Familien. Weitere Investitionen in die Schulen des Bezirks sowie die Sanierung von Kruckeler, Menglinghauser und Löttringhauser Straße stehen für die nahe Zukunft ganz oben auf der Liste.

Katrin Kroemer

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