Ein einig Volk von Brüdern
03.06.2012 | 15:51 Uhr 2012-06-03T15:51:00+0200
Aplerbeck. Aplerbeck in Super-Festtagslaune. Anders kann man das am Wochenende stattgefundene Geschehen auf dem Marktplatz nicht beschreiben.
Aplerbeck in Super-Festtagslaune. Anders kann man das am Wochenende stattgefundene Geschehen auf dem Marktplatz nicht beschreiben.
Der Bürger-Schützenverein Aplerbeck, der Schützenverein Aplerbecker Mark, die Märker Schützengemeinschaft und die Berghofer Schützengilde gaben sich an zwei Tagen bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein ein Stelldichein und setzten ihr erstes Stadt-Bezirksschützenfest in Szene. Alle an einem Strang ziehen – das war das Motto der vier Vereine, die mit dieser Veranstaltung ein Meilenstein in den Vereinsstrukturen setzten und die Bevölkerung begeistern konnten. Nach dem Motto „Altes erhalten – Neues gestalten“ oder „Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern“, so der Slogan zweier Schützenvereine, war dieses erste gemeinsame Schützenfest ein voller Erfolg.
Auch die Aplerbecker Bürgerinnen und Bürgern, die das Festzelt in Massen stürmten, zeigten sich schon am ersten Tag bei Veranstaltungsbeginn in gut gelaunter Festtagsstimmung. Nie endende Stimmungsraketen ließen diese Aplerbecker Schlagernacht, gestaltet von zahlreichen Künstlern, zur größten Zeltfest-Party des Stadtbezirks werden. Zuvor eröffnete der bisherige Bezirksbürgermeister Sascha Mader mit einem Fassanstich das Stadtbezirksschützenfest.
Höhepunkt war das Vogelschießen. Eingebettet in eine bunte Programmfolge ließen Besucher und Grünröcke die Büchsen knallen und sorgten für ein weiteres Highlight. Nach mehr als sechs Stunden war es soweit und das Regentenpaar dieser ersten Veranstaltung konnte ermittelt werden.
Eingehen in die Aplerbecker Schützengeschichte wird Ilse Hane mit Prinzgemahl Friedhelm Hane vom Bürger-Schützenverein Aplerbeck. Ilse Hane sorgte beim 676. Treffer für Aufsehen und machte dem Attrappenvogel den Garaus. Sascha Mader sowie Schützenkreisvorsitzender Siegfried Redtka walteten ihres Amtes und kürten Ilse Hane zur ersten Stadtbezirks-Schützenkönigin. Die Krone erhielt Peter Kupfer. Das Zepter schoss Siegfried Maienfeld ab. Den Reichsapfel eroberte Dagmar Bremshey. Auf den linken Flügel hatte es Patrick Meyer abgesehen und Reiner Maienfeld zielte gekonnt auf den rechten Flügel.
Gestern, am dritten und letzten Festtag trotzten die Grünröcke mutig den Regenfluten: Der Große Zapfenstreich fiel nicht ins Wasser und auch beim Festball stiegen noch einmal die Stimmungsraketen.
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