Ehemann soll Frau in Dortmund mit Messer erstochen haben

Nach ersten Angaben geht die Polizei von einem gewaltsamen Tod aus.
Nach ersten Angaben geht die Polizei von einem gewaltsamen Tod aus.
Foto: Archiv
Was wir bereits wissen
In einem Mehrfamilienhaus in Dortmund-Hörde ist am Montagmittag eine tote Frau gefunden worden. Die Mordkommission hat Ermittlungen aufgenommen.

Dortmund.. Erneuter Leichenfund in einer Hörder Wohnung: In einem Mehrfamilienhaus ist am Montagmittag eine tote Frau gefunden worden. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem Verbrechen aus. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

Bei dem Opfer handelt es sich um eine 60 Jahre alte Dortmunderin. Die Obduktion der Leiche ergab, dass die Frau durch zwei Messerstiche starb. Getötet wurde sie nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft von ihrem eigenen Mann (61). Der Dortmunder wurde festgenommen und soll am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Mutmaßlicher Täter stieß Ermittlungen an

Die tote Frau wurde offenbar in einem Mehrfamilienhaus an der Niederhofener Straße wenige Straßenblocks vom Clarenberg entfernt gefunden. Die Polizei hatte in einer ersten Mitteilung gemeldet, sie gehe nach ersten Erkenntnissen von einem gewaltsamen Tod aus. Es gebe den "Anfangsverdacht eines Kapitaldeliktes".

Gegen 15.15 Uhr hatten Spurensicherung und Ermittler der Kriminalpolizei die Hochparterre-Wohnung im Sechs-Familien-Haus an der Niederhofener Straße verlassen. Die Tür ist versiegelt worden.

Es war der Ehemann selbst, der die Ermittlungen angestoßen hatte. Er war am Montagvormittag ins nahe gelegene Finanzamt Hörde gegangen und hatte dort mitgeteilt, dass in seiner Wohnung eine tote Frau liege. Warum er dies im Finanzamt getan habe, konnten die Ermittler am Dienstagabend noch nicht sagen.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern weiter an.