Dogewo21 will Häuser bis Ende 2015 sanieren

Nach der Sanierung des Langeloh-Hochhauses begann die Dortmunder Gesellschaft für Wohnen (Dogewo21) 2013 damit, ihre weiteren Häuser in Löttringhausen zu modernisieren. Der dritte und letzte Bauabschnitt ist in vollem Gange. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Löttringhausen.. Wie viele Häuser werden von der Dogewo21 saniert?

Die Wohnungsgesellschaft modernisiert 548 Wohnungen in 86 Häusern. Für die Maßnahmen investiert das Unternehmen rund 25 Millionen Euro. Es handelt sich um Wohnhäuser an der Hugo-Sickmann-Straße, Eichhoffstraße, Am Flachsteich, Schneiderstraße, Max-Brandes-Straße, Enstestraße, Aufenangerstraße und am Langeloh.

Um welche Maßnahmen handelt es sich genau?

Das ist von Haus zu Haus unterschiedlich. Saniert werden je nach Notwendigkeit die Heizungsanlagen, Fenster, Flure und Eingangsbereiche, Fassaden, Außenbereiche, Balkone - und bei Bedarf auch die Badezimmer in den Wohnungen.

In der Umgebung wohnen viele ältere Menschen. Verbessert sich ihre Wohnsituation?

Ja. Die viergeschossigen Häuser wurden mit Außenfahrstühlen versehen. Die Außenbereiche werden ebenfalls neu gestaltet und vorhandene Barrieren, sofern möglich, beseitigt. Außerdem können sich die dort lebenden Kinder über renovierte Spielplätze freuen. Der bauliche Abschnitt soll Ende des Jahres abgeschlossen, und die Außenflächen 2016 fertig sein.

Steigen durch die Modernisierung die Mietpreise?

Die Mietpreise würden nach der Sanierung zwar erhöht, aber für alle Bewohner weiterhin tragbar sein, sagt Dogewo21-Sprecherin Regine Stoerring. Derzeit betrage die Miete 4,32 Euro pro Quadratmeter, später circa 4,46 Euro.

Viele Anwohner sind besorgt, weil der im Ladenzentrum ansässige Aldi 2016 an die Hagener Straße umzieht. Dann verschwindet der einzige Supermarkt in der Nähe. Gibt es eine Lösung?

Nein, bisher gibt es noch keine Lösung. "Es ist aber ganz klar, dass wir hier einen Nahversorger brauchen" sagt Regine Stoerring.