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Gesamtschule Brünninghausen

Die Tafel fürs 21. Jahrhundert

13.11.2012 | 17:32 Uhr
Die Tafel fürs 21. Jahrhundert
Hightech Tafel Whiteboard an der Gesamtschule Brünninghausen. Schülerin Anja zeigt wie es funktioniert.Foto: Ralf Rottmann/WAZ FotoPool

Brünninghausen.   Whiteboard ist heute, Schiefertafel war gestern. Mehr und mehr hält digitale Technik Einzug in die Klassenzimmer. Keine quietschende Kreide mehr, dafür vielfarbige Spezialstifte. Selbst der (meist trockene) Schwamm hat ausgedient - zum sauberen Löschen gibt es eine elektronische Hilfe.

Whiteboard ist heute, Schiefertafel war gestern. Mehr und mehr hält digitale Technik Einzug in die Klassenzimmer. Keine quietschende Kreide mehr, dafür vielfarbige Spezialstifte. Selbst der (meist trockene) Schwamm hat ausgedient - zum sauberen Löschen gibt es eine elektronische Hilfe.

In der Gesamtschule Brünninghausen wurde mit Unterstützung von Sparkasse Dortmund und des Fördervereins der Schule ein stationäres Whiteboard offiziell übergeben, angeschafft für den gemeinsamen Unterricht. Schnell kommen die meist computererfahrenen Schüler mit dem überdimensionalen Bildschirm klar. „Whiteboard“ schreibt die 12-jährige Anja aus der Klasse 7 auf die moderne Tafel. Im Gegensatz zur meist dunkelgrünen Schiefertafel besitzt das High-Tech-Gegenstück eine blendfreie, glatte Oberfläche aus weißem Kunststoff, angeschlossen an einen Computer. Das Bild selbst wird von einem darüber montierten Beamer auf die Wand projiziert. Sensoren ermöglichen es, einen Computer mit all seinen Funktionen für alle sichtbar einzusetzen. Die Menüs werden wie mit einer Maus bedient. Darüber hinaus bietet ein Whiteboard die Möglichkeit, das Bild auf der Tafel zu speichern und in einer späteren Unterrichtsstunde weiter zu verwenden oder zu ergänzen.

„Die ganze Welt im Klassenzimmer“

Über die vielseitigen visuellen Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung schwärmt Dr. Martin Hartmann vom Förderverein im Beisein von Diana Köhler von der Filiale Hombruch der Sparkasse: „Mit Google Earth kann die ganze Welt ins Klassenzimmer geholt werden, Streetview kann genutzt Schulfilme können angesehen werden“. Das Bildmaterial kommt vom Server direkt ins Klassenzimmer. Videogerät oder gar der Filmprojektor haben mit dem Whiteboard ausgedient. Vor allem im Bereich der Integrationspädagogik (Stichwort: Inklusion) setzen Schulen verstärkt auf elektronische Hilfsmittel.

Ziel für Martin Hartmann vom Förderverein ist es, künftig „alle Klassenräume“ damit auszustatten. Sicherlich sei die Anschaffung mit rund 4500 Euro zur Zeit noch recht teuer, „doch unterm Strich rechnet es sich“, davon ist Hartmann überzeugt. Bevor Whiteboards regelmäßig an der Gesamtschule Brünninghausen eingesetzt werden, gibt es noch Fortbildungskurse für Lehrer. Auch in anderen Dortmunder Schulen, so Hartmann, seien bereits Whiteboards vielversprechend im Einsatz.

Joachim vom Brocke

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