Das ist Hördes ungewöhnlichste Figuren-Familie

Hinter der skurrilsten Familie Hördes liegt wieder eine anstrengende Festtagssaison. Die "Schmuddels" aus dem Turbo Prop Theater von Rüdiger und Ursula Eggert sind gerade 30 geworden und sind trotzdem fest entschlossen, auch weiter mit einfachen Mitteln Kinder und Erwachsene zu begeistern.

Hörde.. Das Turbo Prop Theater schafft seine Figuren stets nach dem Muster: In einem alten Haushaltsgegenstand steckt immer noch Leben. Aus Bürsten, Wedeln, Besen und Staubsaugern entstehen Figuren, die mit Augen, Nase und kleinen Details einen Charakter bekommen.

"Die Bürsten können reagieren, erstaunt oder traurig sein. Das erschafft eine Magie bei den Zuschauern", sagt Ursula Eggert (60). Eine Magie, die sich hält, seit Klodwig (die Klobürste), Beppo (der Besen) und Staroster (der Staubsauger) 1984 auf der Bildfläche erschienen sind.

Es gibt über 70 Charaktere

Zu den Weihnachtsvorstellungen im Theater Fletch Bizzel an der Humboldtstraße kommen Eltern mit ihren Kindern, diese bringen dann Jahre später ihre eigenen Kinder mit und so weiter. "An Bürsten und Besen können sich alle erinnern", sagt Rüdiger Eggert (61).Knapp 70 Mitglieder zählt die Schmuddels-Familie heute, hinzu kommen die Doubles für jede Figur und der "Gnadenhof für alte Bürsten", wie es Ursula Eggert nennt.

Das Turbo Prop Theater spielt das gesamte Jahr über insgesamt neun Inszenierungen. Die Eggerts sind außerdem mit Aufführungen und Workshops in Schulen und Kindergärten.