Das ist die neue Flüchtlingsunterkunft Phoenix-Haus in Hörde

In die ehemalige Polizeiwache an der Alten Benninghofer Straße ziehen in der nächsten Woche die ersten Flüchtlinge ein. Schon jetzt gewährte die Diakonie als Betreiber den Hördern einen Einblick in das renovierte Gebäude. Das sind die Eindrücke aus dem "Phoenix-Haus" im Herzen Hördes.

Hörde.. Denn der Einladung der Diakonie, sich diesen Ort in seiner neuen Funktion anzusehen, sind am Freitag (5.6.) viele Hörder gefolgt. Bürger, die mithelfen oder spenden wollen, Akteure aus Kirche und Politik, einfach Interessierte. Was sie sehen ist nicht spektakulär, eher auffällig schlicht.

Auf drei Etagen dasselbe Muster: Zimmer mit zwei bis vier Betten auf der linken Flurseite, Sanitärräume auf der rechten. Außer den Betten gibt es noch einen Tisch, zwei Stühle, einen Spind. Hinzu kommen Gemeinschaftsküchen auf jeder Etage.

Freizeiträume gemeinsam gestalten

Die Freizeiträume im Dachgeschoss sind noch komplett leer. "Vieles sehen wir erst, wenn wir wissen, was die Leute wirklich wollen", sagt Kossi Nodote Logovi, stellvertretender Leiter der Einrichtung. Leiterin Nina Speziale teilt mit: Es wird keinen Sicherheitsdienst im Haus geben, aber Kameras im Eingangsbereich.

Rund 30 Mitarbeiter sowie viele Ehrenamtliche sind für den Ablauf im "Phoenix-Haus" zuständig. Die ersten Bewohner kommen in der nächsten Woche: Voraussichtlich am Mittwoch ziehen zwölf Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea ein.