Blinden-Ampeln in Dortmund klicken nach Beschwerde leiser

Die tickenden Ampeln an der Wellinghofer Straße in Hörde sorgen für Ärger.
Die tickenden Ampeln an der Wellinghofer Straße in Hörde sorgen für Ärger.
Foto: Felix Guth
Seit Tagen sorgen klickende Blinden-Ampeln für Ärger in Dortmund. Selbst der OB wurde schon verklagt. Nun bahnt sich eine schnelle Lösung an.

Dortmund.. Plötzlich geht in Sachen klickenden Blindenampeln in Dortmund doch alles etwas schneller. An vier Kreuzungen, an denen es Beschwerden über zu laute Dauertöne gibt, hat die Stadt das Klicken jetzt leiser gedreht. Und auch an der Chaos-Kreuzung in Hörde geht es voran.

War zunächst noch von einem Feldversuch an der Kreuzung Gildenstraße/Wellinghofer Straße/Nortkirchenstraße die Rede, der langfristige Ergebnisse für alle Kreuzungen bringen soll, hat sich jetzt kurzfristig etwas getan. An diesen vier Kreuzungen wurde die Lautstärke der akustischen Signale für Blinde und Sehbehinderte reduziert.

  • Märkische Straße/Friedrich-Uhde-Straße
  • Hohe Straße/Neuer Graben
  • Hagener Straße/Mergelteichstraße
  • Haberlandstraße/Käthe-Kollwitz-Straße

An den weiteren drei Kreuzungen bleiben die Signale vorerst wie gehabt. An der Hohen Straße wohnt der Dortmunder Olisse Konieczka, der Anfang dieser Woche seinem Ärger über den nervigen Ton in einer Strafanzeige gegen Oberbürgermeister Ullrich Sierau Ausdruck verliehen hatte.

Am Feldversuch hält die Stadt weiter fest. An der komplizierten Dreifach-Kreuzung in Hörde hat es am Mittwoch einen ersten Termin gegeben. Hieraus sollen Lautstärke-Werte ermittelt werden, die Blinden ein sicherere Überqueren der Straße ermöglichen, aber gleichzeitig auch für unmittelbare Nachbarn erträglich sind.