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Beitritt der Schützen zur "IG Holzen aktiv" scheitert an 12 E

12.06.2008 | 17:17 Uhr

Holzen. 12 Euro Jahresbeitrag haben den Schützenverein Holzen davon abgehalten, der Interessengemeinschaft "Holzen aktiv e.V." beizutreten. ...

Rudi Gaidosch (l.) führt die IG, Jochen Glörfeld ist Vize.

... Das war eine echte Überraschung der eher langwierigen und langweiligen Gründungsversammlung am Mittwoch Abend im "Haus Ledendecker". Rudi Gaidosch, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, lässt sich in Holzen die Zügel nicht aus der Hand nehmen. So verwundert es kaum, dass "Rudi überall" auf der Kommandobrücke der Interessensgemeinschaft steht. Sein Stellvertreter ist - jedenfalls abseits der Ledendecker-Szene - ein relativ Unbekannter: Jochen Glörfeld, Lehrer i.R., hat sich vornehmlich in Dortmund und der Region einen Namen durch sein Engagement bei "Wellenbrecher e.V." gemacht. Der anerkannte Träger der freien Jugendhilfe beschreitet seit 1993 neue Wege in der Erziehungshilfe.

Für das Amt des Schriftführers wählten die 29 Gründungsmitglieder in Abwesenheit Karl-Otto Clemens von der CDU-Ortsunion. Zum geschäftsführenden Vorstand gehört noch Sascha July. Beisitzer sind Sabine Haake-Clausen, Christoph Krane und Heinz Ledendecker.

Der Schützenverein Holzen hat sich durch seine Beitritts-Verweigerung um einen Sitz im Vorstand gebracht. Gewählt wird erst wieder in zwei Jahren. Die anwesenden Vereinsmitglieder begründeten ihren Schritt damit, dass sie ohne erneuten Beschluss dem Jahresbeitrag von 12 Euro nicht zustimmen könnten. Die "IG Holzen aktiv e.V." bereitet die Gründungsversammlung seit Februar vor#1#20 Die Anwesenden akzeptierten die Bedenkzeit des Schützenvereins Holzen. "Wir treten später bei", hieß es von Seiten der Grünröcke.

Die Gründungsmitglieder einigten sich - entgegen der ursprünglichen Fassung der Vereinssatzung - darauf, auch die Bürger aufzunehmen, die nicht in Holzen wohnen. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Die IG ist ein Zusammenschluss der Holzener Vereine, Gruppen, Kirchen, Schulen, Kindergärten, Unternehmer und Privatpersonen. Der Verein hat sich die Förderung des kulturellen und gemeinnützigen Lebens in seinem Stadtteil auf die Fahnen geschrieben.

Von Thomas Kampmann

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