Bebauungsplan für die Tonne? Politiker fordern Bauverbot

Eigentlich soll der Bereich zwischen Diemelstraße und Herrenstraße unbebaut bleiben. So sieht es ein rechtskräftiger Bebauungsplan vor. Doch Anwohner und Politik sorgen sich um die Grünflächen. Denn es gibt einen weiteren Plan, der eine Bebauung vorsieht. Wir erklären den Fall und zeigen auf einer Karte, um welches Grundstück es geht.

Aplerbecker mark.. Zum ersten Mal kam bei den Anwohnern Unruhe auf, als Arbeiter damit begannen, im nördlichen Teil des Wiethaus-Stuben-Grundstückes Büsche und kleinere Bäume zu roden. Das war im Februar dieses Jahres. Schon da bestätigte die Stadt Dortmund auf Nachfrage unserer Redaktion, dass zurzeit lediglich der Plan Ap 129, der aus dem Jahr 1972 stammt, rechtskräftig ist.

Damoklesschwert schwebt - noch

Doch wie ein Damoklesschwert schwebt immer noch der Bebauungsplan Ap 191 über der Aplerbecker Mark, der noch auf großen Flächen, die jetzt noch unverbaut sind, eine Bebauung zuließe. Der fiel schon in den 90er-Jahren bei den Politikern durch und soll jetzt endgültig in den Papierkorb wandern.

"Wir wollen, dass der Ap 191 jetzt endgültig verworfen wird", sagte Gravert, Fraktionsvorsitzender der SPD, im Gespräch mit unserer Redaktion. Gravert betonte noch einmal, dass diese Meinung von allen Fraktionen und Einzelmitgliedern in der Bezirksvertretung geteilt wird.

Die Bezirksvertretung Aplerbeck hat nun einen Antrag an die Verwaltung der Stadt Dortmund gestellt, dass der Ap 191 nicht zur Anwendung kommt.

Hier soll nicht gebaut werden: