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BVB-Trikot wird verlost

Bastelgruppe St. Marien häkelt 100 Mützen für guten Zweck

20.02.2013 | 05:37 Uhr
Erika Stiepermann, Waltraud Füchtemann, Barbara Schoppe und Adelheid Austermann (v.l.n.r.) von der Bastelgruppe St. Marie mit einigen der bunten 'Boshi'-Mützen, die sie am Samstag (23.2.) im Dechant-Schröder-Haus verkaufen wollen.
Erika Stiepermann, Waltraud Füchtemann, Barbara Schoppe und Adelheid Austermann (v.l.n.r.) von der Bastelgruppe St. Marie mit einigen der bunten 'Boshi'-Mützen, die sie am Samstag (23.2.) im Dechant-Schröder-Haus verkaufen wollen.Foto: Hauke Hackstein

Sölde.  Die Frauen der Bastelgruppe St. Marien verkaufen am Samstag gut 100 selbst gehäkelte Mützen für einen guten Zweck. Knapp vier Wochen haben sie dafür gehäkelt. Wer eine Mütze kauft, kann außerdem ein BVB-Trikot gewinnen.

Ein Glück, dass Adelheid Austermanns Enkel gern Mützen trägt. Sonst hätte er vielleicht seiner Oma nie ein Buch über die trendigen "Boshi"-Mützen geschenkt. Und die wäre nie auf die Idee gekommen, mit ihrer Bastelgruppe vier Wochen durch zu häkeln, um die Mützen für einen guten Zweck zu verkaufen.

"Boshi" heißt auf japanisch nichts anderes als Mütze. Die selbst gehäkelten Mützen führten den ein oder anderen jungen Menschen schon in die Kunst mit der Häkelnadel ein. Nicht zuletzt wegen der anschaulichen Anleitungs-Bücher, mit denen jeder im Nu seine eigene Mützenkollektion produzieren kann.

"Lustige, bunte Mützen"

Häkeln konnte Adelheid Austermann zwar schon, bevor sie das Buch geschenkt bekam, auf die Idee, "solche lustigen, bunten Mützen" zu häkeln sei sie aber erst durch Enkel Benedikt gekommen. Ihre Bastelgruppe war dann auch direkt Feuer und Flamme. Die elf Frauen beschlossen gemeinsam, 100 Mützen zu häkeln und sie dann für einen guten Zweck zu verkaufen.

Dank des schockierenden Films "Operation Zucker" mit Senta Berger hatte Adelheid Austermann auch schon eine Idee, wohin der Erlös fließen sollte: Der Verein "Roterkeil.net", der sich dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Ausbeutung durch Prostitution und Pornographie verschrieben hat, hatte erst vor kurzem eine Ortsgruppe in Sölde gegründet und war von der Idee begeistert. Das Trikot des Kapitäns
Schnell stimmten die Verantwortlichen zu, ein Trikot und Autogrammkarten von einem ihrer prominenten Unterstützer, BVB-Kapitän Sebastian Kehl, beizusteuern und die Frauen um Adelheid Austermann zückten ihre Häkelnadeln. Knappe vier Wochen brauchten die Frauen für die 100 Mützen.
Weil es so Spaß machte, haben sie mittlerweile sogar ein paar mehr. "Häkeln am Abend entspannt mich", sagt Adelheid Austermann und ihre Mitstreiterinnen nicken: "Danach kann man gut schlafen."
Bei den Mützen ist für jeden Geschmack etwas dabei, alle Farben und Formen sind vertreten. 15 Euro kostet das Stück, dazu gibt es eine Autogrammkarte und ein Los für die Trikot-Verlosung. Eine schwarzgelbe Mütze gibt es auch. "Die wird schnell weg sein", sagt Adelheid Austermann lachend.
Die Mützen und der Verkauf

  • "Boshi" heißt auf japanisch Mütze. Auf einer eigenen Internetseite (s. Linkbox)vertreiben zwei Studenten aus Oberfranken die bunten, selbst gehäkelten Mützen.
  • Die Idee dazu kam ihnen im Skiurlaub. Mittlerweile sind zwei Anleitungsbücher erschienen und die "Boshi"-Mützen liegen voll im Trend.
  • Der Verkauf startet am Samstag (23.2.) um 10 Uhr im Dechant-Schröder-Haus an der Sölder Straße 130. Es gibt Kaffee und Waffeln.

Von Hauke Hackstein

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