Bagger rollen an der Südtangente
28.12.2009 | 17:49 Uhr 2009-12-28T17:49:00+0100Barop. Zurück zur Natur: Umweltschützer fordern schon seit Jahren den Rückbau der Uni-Südtangente. „Doch der steht zurzeit nicht an”, betont Hubert Keune, Leiter des städtischen Tiefbauamtes. Trotzdem rollen im Bereich der umstrittenen Trasse an der Ba-roper Straße seit kurzem die Bagger.
Sie machen den Weg frei für ein etwas 500 Quadratmeter großes Regenrückhaltebecken am Rahmkebach südlich der Uni-Sütangente, das für den neuen Uni-Zubringer Am Gardenkamp/Vogelpothsweg erforderlich ist. Die alte Trasse wird von der Baroper Straße abgebunden. Anwohner können die Südtangente, die als Sackgasse ausgewiesen wird, dann nur noch aus westlicher Richtung als „Zubringer” zum Hauert und Meitner Weg anfahren.
Die Bauarbeiten schreiten zügig voran. Seit Anfang Oktover ist die Universitätsstraße voll gesperrt. Der Verkehr wird über Meitnerweg, Otto-Hahn-Straße, Vogelpothsweg, Baroper Straße und Stockumer Straße umgeleitet. Seit dem 23. November ist auch die Straße am Gardenkamp zwischen Einmündung Henriettenweg und Haus Nummer 10 (Firma Külkens & Sohn) dicht.
Diese Sperrung wird durch die sich anschließenden Straßenbau- und Kanalbauarbeiten bis zur Fertigstellung der neu ausgebauten Straße voraussichtlich erst im August 2010 aufgehoben. Alles Maßnahmen, sagt Keune, „die den Ortsteil Barop spürbar vom Verkehr entlasten werden”.
02:07
Solange die Universitätsstraße am neuen Gardenkamp abgeknipst wird, ist doch auch für unsere Grün-Freunde alles in Order.
Ein kompletter Rückbau der vier Spuren bis zur Kreuzung Stockumer-/Universitäts-/Borussiastr. ist zu teuer und entspricht auch nicht einer ökologisch fundierten Biotop-Aufwertung, da Fauna und Flora sich mittlerweile ausreichender Wege zur Überschreitung dieses Hindernisses bemächtigt haben.
Ein Weiterbau bis zum Krückenweg in Barop, wie ihn sich gewisse CDU-Kreise vorstellen, ist unnütz und konterkariert die Verkehrsumsetzungen, wie sie jetzt z.B. mit der neuen Uni-Anschlussstelle an der B1 vorgesehen wurden.
Wenn man sich als Lokalpolitiker mit irgendwelchen unmaßgeblichen Leistungen hervortun will, dann doch bitte mit nachweislichen Entlastungen der Dorfbewohner von Barop und Eichlinghofen.