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Richtfest

Aufschwung am „Phoenix“

09.11.2012 | 15:57 Uhr
Aufschwung am „Phoenix“
Der Blick nach oben - zum Richtkranz über der neuen Dreifachturnhalle am Phoenix-Gymnasium.Foto: Klaus Pollkläsener

Hörde.   Das Hörder Gymnasium erhält nach Jahren des wartens eine Dreifachturnhalle.

Was lange währt, das soll dann auch haltbar sein: Dass gestern beim Richtfest für die neue Dreifachturnhalle des Phoenix-Gymnasiums einige zum Richtspruch geworfenen Gläser einfach nicht zerspringen wollten, das mag man deshalb als gutes Omen nehmen. Denn gut zwei Jahrzehnte lang war an der Hörder Seekante immer wieder etwas ungewollt zerplatzt: Der Traum von der großen Turnhalle.

Jetzt ist er Wahrheit geworden. Oberbürgermeister Ullrich Sierau schloss sich deshalb uneingeschränkt den Worten von Schulleiterin von Schulleiterin ursula Forthaus an: „Das ist ein guter Tag für diese Schule“. Zur Grundsteinlegung hatte Sierau als kleines Geschenk einen Spielzeug-Bagger mitgebracht. jetzt freue er sich, dass auf dem Schulgrundstück an der renaturierten Emscher die großen bagger unterwegs sind.

Bezirksbürgermeister Manfred Renno dankte Eltern, Lehern und schülern für ihre Geduld und einen „langen Kampf“. Endlich würden nun am Phoenix-Gymnasium Bedingungen für einen Sportunterricht geschaffen, der an der Schule immer größeren Stellenwert einnehmen könnte. So habe er erfahren, dass auch über Wassersport am nahe gelegenen Phoenix-See nachgedacht werde. Die Möglichkeiten fürs Rudern oder segeln seien ja jetzt da.

Die Ehrengäste aus dem schulhof und unter dem Richtkranz konnten sich über ein beeindruckend großes Publikum freuen. Die Schulgemeinde nahm regen Anteil an dem Fest, Schüler filmten den OB bei seiner Rede immer wieder mit ihren Handys.

Größte Freude bei Fünftklässlern

Weit vorne standen Fünftklässler wie Thomas, Henning und Parsa und freuten sich, dass sie bald endlich eine Turnahlle haben werden, „in der man richtig Fußball spielen kann“. Die Fünftklässler von heute werden noch lange Spaß an der neuen Halle haben. Eröffnung soll schon im April 2013 gefeiert werden.

Offen blieb gestern, wie lange denn nun auf diese Halle gewartet wurde. Die Stadt sprach von einer 13-jährigen Hängepartie, was immerhin der Dauer einer kompletten Schullaufbahn vom I-Männchen bis zum Abiturienten entspräche. Alte Hörder waren sich jedoch sicher, dass es auch zuvor schon Anläufe gegeben habe, am Phoenix-Gymnasium eine große Turnhalle zu erbauen. Der Plan habe quasi eine Generation lang der Ausführung geharrt..

Jürgen Potthoff



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