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Arbeiten auf Zeche Crone gefährden Häuser nicht

28.07.2011 | 18:56 Uhr
Arbeiten auf Zeche Crone gefährden Häuser nicht
Hellweg-Prokurist Franz Dressel, Markus Halfmann von der Stadt und Umweltamts-Chef Dr, Wilhelm Grote informierten auf der Zeche Crone über die laufenden Arbeiten. Fotos: Anja Cord

Wellinghofen.Aus zehn Metern Höhe knallt die Betonplatte auf den Boden – zehn Tonnen schwer, sechs bis achtmal immer wieder auf den Punkt. Und während auf dem Gelände der alten Zeche Crone so der Boden für die neuen Gebäude der Zukunft bereitet wird, wackeln an den Häusern im Umfeld die Wände und den Nachbarn dröhnen die Ohren.

Doch die Sorgen um die Substanz der eigenen Häuser, versichert Franz Dressel, Prokurist der Firma Hellweg, die hier einen neuen großen Baumarkt errichtet (wie berichtet), seien unbegründet. „Die Anwohner müssen keine Schäden fürchten, auch wenn es sich tatsächlich so anfühlt, als wackelten die Wände“, sichert Dressel zu. Untersuchungen im Vorfeld, die Begleitung der Arbeiten durch ein Experten-Team und eine technische Sicherung, die bei kritischen Werten die Arbeiten stoppt stellten hier sicher, so Dressel, „dass bautechnisch nichts passieren kann“.

Das sieht auch Markus Halfmann von der Unteren Bodenschutzbehörde bei der Stadt Dortmund so. Seit am 29. Juni die Arbeiten zur Bodenaufbereitung und -verdichtung angelaufen sind, liefen bei der Stadt die besorgten Fragen der Anwohner auf. Und noch weitere drei bis vier Wochen werden seiner Einschätzung nach diese Arbeiten andauern.

Nun hat sich Franz Dressel selber als Mittelsmann zwischen Nachbarn und den Baufirmen zur Verfügung gestellt. Er stehe ab sofort als Ansprechpartner für alle Fragen und Sorgen rund um die Arbeiten auf dem Crone-Gelände zur Verfügung, versprach er gestern bei einem Ortstermin. Kontakt: franz.dressel@hellweg.de

Katrin Kroemer

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Kommentare
29.07.2011
11:10
Arbeiten auf Zeche Crone gefährden Häuser nicht
von d.willemsen | #2

Die alte Zeche Crone liegt im Ortsteil Hacheney, nicht in Wellinghofen. Bei den RN stand es heute richtig...

29.07.2011
02:40
Arbeiten auf Zeche Crone gefährden Häuser nicht
von buerger90 | #1

...und die Titanic war unsinkbar.
In den Ruhr-Nachrichten steht, dass sich schon erste Risse an Häusern zeigen.
Wer kommt für nachgelagerte Schritte ( Gutachter, Reparaturleistungen) auf ?
Wäre ein tiefer gegründetes Fundament und eine Verfüllung der Hohlräume durch den Verursacher nicht verträglicher gewesen ?

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