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Schnettkerbrücke

Anwohner informierten sich über Baußmaßnahmen

22.02.2013 | 17:57 Uhr
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Längst fließt der Verkehr auf der Schnettkerbrücke wieder. Die Anwohner in Schönau waren und sind von den Baumaßnahmen rund um die Brücke aber noch immer betroffen.
Längst fließt der Verkehr auf der Schnettkerbrücke wieder. Die Anwohner in Schönau waren und sind von den Baumaßnahmen rund um die Brücke aber noch immer betroffen.Foto: Oskar Neubauer

Schönau.  Um die Baumaßnahmen rund um die Schnettkerbrücke ging es am Donnerstag auf einer Infoveranstaltung in der Ostenberg-Grundschule. Bezirksbürgermeister Hans Semmler, Sachverständige und Anwohner tauschten ihre Wünsche, Pläne und Ziele aus.

Die Anwohner kamen, um zu erfahren, was auf sie zukommt: "Wir wollen hören, was nun wirklich eintrifft und wie der weitere Verlauf aussieht", sagte eine Anwohnerin der Straße Am Kucksberg. Die Antworten lieferte Dr. Christian Falk, Abteilungsleiter des Bereiches Stadtentwässerung. Er konkretisierte die geplante Kanalsanierung. In der Schönaustraße und am Talenberg würden über eine Strecke von etwa 700 Metern neue Rohre verlegt werden. Im direkten Anschluss sei dann die Sanierung der Straßen vorgesehen, erklärte er.
Die Straße An der Palmweide sei erst einmal nicht in die Planung mit einbezogen worden, da die Kanäle laut Untersuchungen des Tiefbauamtes in Ordnung seien. Sollte der Beschluss des Tiefbauamtes im Herbst positiv ausfallen, könnten die Baumaßnahmen bereits zu Anfang des Jahres 2014 beginnen.

Fehlende Beleuchtung bemängelt
Guido Meinzer vom Landesbetrieb Straßen NRW beantwortete Fragen zur Schnettkerbrücke. "Die Baumaßnahmen sind weitgehend abgeschlossen. Der Bau der Brücke, die Wege und Radwege sind fertig", verkündete er.
Von den Anwohnern bemängelt wurde die fehlende Beleuchtung an den Wegen unterhalb der Brücke. "Kinder und bald auch die Enkelkinder müssen dort entlang zur Schule und in den Kindergarten gehen. Es ist viel zu dunkel", kritisierte eine Mutter.
Lärmbelastung in der Kritik

Da die Brücke in den Zuständigkeitsbereich der "Innenstadt-West" fällt, konnten keinerlei weitere Maßnahmen geplant werden. Ein weiterer Kritikpunkt war die Lärmbelastung aufgrund einer fehlenden Geschwindigkeitsbegrenzung.

Die Bürgerinitiative habe jedoch dahingehend schon reagiert und bei den zuständigen Ämtern angefragt. Sein Ziel sei die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Stundenkilometer, obwohl die Brücke für ein Tempo von 100 km/h konstruiert worden sei. Entscheidung am 5. März?
Hauptanliegen der Bezirksregierung Schönau war es, beide Ansichten zur künftigen Verkehrsführung zu hören. "Wir erhoffen uns heute ein Stimmungsbild zum Thema ,Einbahnstraße oder Begegnungsverkehr‘ erhalten zu können, damit wir vielleicht schon in der nächsten Sitzung am 5. März einer Entscheidung etwas näher sind", sagte Bezirksbürgermeister Hans Semmler.
Er wurde nicht enttäuscht. Sowohl die Befürworter, als auch die Gegner einer Einbahnstraße untermauerten ihren Standpunkt mit kräftigen Argumenten.

Von Dennis Lücke

Kommentare
22.02.2013
23:22
Anwohner informierten sich über Baußmaßnahmen
von Dortmund4Life | #1

vergeht hier eigentlich noch mal ne woche ohne dass irgendjemand tempo 50 auf bundesstraßen und 80 auf autobahnen fordert?

Das hättet ihr euch auch vor dem Bau der Brücke überlegen können, dann hätten wir einfach ein paar Holzlatten über das Tal gelegt!

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