Anwohner ärgern sich über gefällte Bäume

Was geht denn hier vor?, fragten sich besorgte Nachbarn an der Diemelstraße, als auf dem Nachbargrundstück plötzlich Bäume und Sträucher der Säge zum Opfer fielen. Die Rodung des Geländes der ehemaligen Gaststätte Wiethaus-Stuben sorgt für Unmut bei den Anwohnern der Aplerbecker Mark.

Aplerbecker mark.. Wie aus dem Nichts kam die Rodungsaktion im hinteren Bereich der ehemaligen Gaststätte Wiethaus-Stuben. Die Befürchtung der Bürger: Hier schafft jemand unwiderruflich Tatsachen, denen unter Umständen eine Bebauung folgt.

Das Stückchen unberührte Natur, das nun nur noch aus Baumstümpfen und Rasenflecken besteht, gehörte zur Gaststätte Wiethaus-Stuben. Nun ist die Gaststätte seit rund vier Jahren geschlossen, das Gebäude steht leer. Besitzer des Hauses einschließlich des Grundstücks ist Wolfgang Froese, Bauträger und in Aplerbeck ansässig.

Anwohner schalteten Umweltamt ein

"Mir ging es erst einmal darum, dem illegalen Müllabladen im hinteren Bereich des Grundstückes vorzubeugen. Und es ging hier auch nicht um irgendwelche Bäume, die unter Schutz standen", macht er deutlich. Er habe jetzt durch eine Fachfirma einfach mal aufräumen lassen. Das Aufräumen kam zumindest bei den Anwohnern nicht gut an. Die schalteten die Verwaltung in Form des Umweltamtes ein.

Und die machte sich vor Ort ein Bild von den Rodungsarbeiten. Festgestellt wurde erst einmal, dass es sich bei der besagten Fläche um eine rund 20 Jahre alte, durchgewachsene, verwilderte Obstwiese mit Gebüschen, Baumweiden und Kirschbäumen handele.