Ampeln sollen Unfälle zwischen Autos und Bahnen verhindern

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Stadtbahnen auf der Marsbruchstraße - das hatte die Bürgerliste gefordert, nachdem es im Jahr 2013 teilweise schwere Unfälle mit der U47 an der Ausfahrt der Kinderpsychiatrie gegeben hatte. Das lehnt die DSW21 ab. Dafür werden jetzt Ampeln gebaut.

Aplerbeck.. Sowohl an der Marsbruchstraße als auch an der Ecke Evinger Straße / Burgweg sollen Ampeln ungeplante Zusammentreffen von Bahnen und anderen Fahrzeugen verhindern.Für das Aufstellen der neuen Anlagen ist jedoch nicht die DSW21 zuständig, sondern die Stadt Dortmund.

Die DSW21 hatte im Sommer 2013 mit Vertretern der Bürgerliste Gespräche geführt und erklärt, dass es von ihrer Seite keine weiteren Verkehrssicherungsmaßnahmen geben werde. Die Vertreter der Bürgerliste und Anwohner hatten eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Stadtbahnen gefordert. Diesen Antrag lehnte die DSW21 ab.

"Ampeln sind nötig"

Stadtpressesprecher Frank Bußmann betonte am Donnerstag auf Nachfrage der Redaktion: "Bei beiden Punkten handelt es sich nicht um Unfallschwerpunkte. Aber es gibt eben eine bestimmte Anzahl an Unfällen an diesen Orten." Und das mache das Aufstellen von Ampeln an diesen Stellen nötig.

Die Umbauarbeiten an der Marsbruchstraße laufen zurzeit auf Hochtouren: Gebaut wird ein neuer Bahn-Haltepunkt im Bereich der LWL-Klinik, der im zweiten Quartal des Jahres in Betrieb gehen soll. Während des Umbaus soll auch die Ampel installiert werden. Ebenfalls in diesem Jahr soll der U47-Tunnel unter der B1 eröffnet werden.

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