Am Rombergpark sorgen Dauerparker für Ärger

Die Parksituation rund um den Rombergpark spitzt sich schon jetzt zu - Monate bevor die Reha-Klinik der Johanniter eröffnet wird. Die Dauerparker am Botanischen Garten sind ein echtes Problem. Doch es gibt Lösungsvorschläge.

Brünninghausen.. Zuletzt am Dienstagmorgen zählte Dr. Knopf um 7.30 Uhr nur noch acht freie Parkplätze auf dem Gelände der 170 Stellflächen neben dem Parkeingang: "Die werden zunehmend als Park-and-Ride-Plätze genutzt von Leuten, die dann mit der U-Bahn in die Stadt fahren", ärgert er sich.

Schon vor Jahren hätten Verkehrsgutachter zur Bewirtschaftung der städtischen Parkplätze am Rombergpark geraten. Parken nur noch gegen Gebühr. Dazu müssten Bezirksvertretung, Ausschüsse und der Rat aber ihr Okay geben.

Ab der vierten Stunde wird's teurer

Einen ersten Vorschlag gibt es, der Dauerparker vertreiben und Besucher des Botanischen Gartens das fußläufige Parken besser ermöglichen soll: Die ersten drei Stunden kosten jeweils 20 Cent, ab der vierten Stunde werden 3,50 Euro pro Stunde fällig.

100 Plätze auf dem Gutshof-Gelände

Übrigens: Die vierköpfige Interessensgemeinschaft Romberghöfe, die auf dem Gelände des alten Gutes Brünninghausen ein Boardinghouse (Hotel mit langfristig anzumietenden Zimmern), eine Hausbrauerei, Restaurant und Biergarten plant, muss über 100 Stellflächen nachweisen. Diese werden später weder in einer Tiefgarage noch einem Parkhaus zu finden sein, sondern ebenerdig auf dem Gutshof-Gelände.

Neben den 240 Parkplätzen zum Rombergpark südlich und nördlich der Straße Am Rombergpark gibt es noch 69 Stellplätze für Schüler und Lehrer der Wihoga und bald 99 Klinik-Parkplätze.