Stadt sperrt Mittel der Bezirksvertretung Hombruch : Schul-Sanierung im Haushaltsloch
Hombruch. Die Hiobsbotschaft kam per Brief vom Rechtsdezernenten Wilhelm Steitz: Die Bezirksvertretung in Hombruch kann angesichts der Dortmunder Haushaltlslage kein Geld mehr ausgeben. Das trifft aktuell Sanierungsmaßnahmen an Schulen und dem Hallenbad.
Amtlich heißen die Gelder „komsumtive finanzielle Mittel” - so finanzierte Maßnahmen aus dem Immobilien-Bereich sind nun durch die Haushaltsperre der Stadt blockiert. Bezirksbürgermeister Hans Semmler reagierte geschockt: „Das Geld bekommen wir nie wieder und die Summe ist erschreckend hoch.”
Über 700 000 Euro, die die Hombrucher Politik u.a. für Helene-Lange-Gymnasium, Gesamtschule Brünninghausen und Hombrucher Hallenbad ausgeben wollte, fallen ins Dortmunder Haushaltsloch. „Durch diese Situation bekommt die Politik ein echtes Glaubwürdigkeitsproblem”, ärgert sich Semmler. Dass auch die Bezirke zur Einsparung beitragen müssten, sei klar, aber die Höhe erschreckend. Und er sieht noch kein Ende: „Die Sanierungsarbeiten am Gymnasium hängen mit Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II zusammen - wie es damit weitergeht, weiß ich auch noch nicht”.
Neben der kompletten Erneuerung der Dachflächen an der Sporthalle Renninghausen inclusive einer Lichtkuppel für zusammen ca. 450 000 Euro und einem neuen Dach für die Aula der Gesamtschule (98 000 €) fallen nun auch Sanierungsarbeiten am Hombrucher Hallenbad ins Wasser: die Erneuerung der Umkleidekabinen (27 000 €) wurde ebenso gestoppt, wie die Anfinanzierung für die notwendige Dachsanierung (150 000 €).
Noch im Juni aber, klagt Semmler über mangelnde Transparenz, wurden all diese Projekte der Bezirksvertertung vorgelegt - ohne Hinweis auf einen Geldmangel. kroe













