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8,2 Mio. € machen Hombruch fit

13.10.2010 | 18:10 Uhr
8,2 Mio. €  machen Hombruch fit
Am St.Clemens Kindergarten machten sich stellv. Bezirksbürgermeister Ulrich Steinmann Bezirksbürgermeister Hans Semmler, Kirchenvorstand Guido Preuss, Marianne Knapp (Leiterin KiGa und Eva-Maria Hucke vom kath. Gemeindeverband Dortmund ein Bild vom Einsatz der KP II-Mittel. Foto: Anja Cord

Hombruch.Das Konjunkturpaket II hat sein Füllhorn über Hombruch ausgeschüttet. 8,2 Millionen Euro haben dem ganzen Stadtbezirk nicht nur Flüsterasphalt und die Sanierung vieler Gebäude beschert, sondern auch 3,3 Mio. Euro durch entsprechende Aufträge in die Kassen örtlicher Firmen gespült. „Wir sind happy“, ziehen Bezirksbürgermeister Hans Semmler und sein Vertreter Ulrich Steinmann Bilanz.

Vor allen Dingen eines schreiben sich die Hombrucher auf ihre Fahnen: Sollten die Bundesmittel in Dortmund ursprünglich nur für städtische Gebäude und Einrichtungen verwendet werden, setzten sich alle Parteien in Hombruch auch für die Aufnahme freier Träger in das Programm ein. Dies, so erinnerte gestern Semmler in einem ersten Resumee, erreichte die Bezirksvertretung gemeinsam mit Norbert Zimmering, dem Leiter des Brünninghauser Hermann-Keiner-Hauses.

Das Ergebnis, so sind sich Semmler und Steinmann einig, kann sich nun sehen lassen. Das Geld wurde quer durch den gesamten Stadtbezirk verteilt: Von der Energiesanierung der kath. Kindergärten Maria Königin Eichlinghofen und St. Clemens Hombruch über eine neue Heizung für die Lücklemberger Olpketalschule und dringend fällige Arbeiten in der Gesamtschule Brünninghausen bis hin zu Umbauarbeiten in der Sporthalle Renninghausen reicht die Spannbreite. Dazu haben die Anwohner der Stockumer Straße und der Hagener Straße durch den Einbau von Flüsterasphalt gewonnen. „Insgesamt konnten wir Maßnahmen stemmen, die mit dem normalen Haushalt der Bezirksvertretung in zehn und mehr Jahren nicht möglich gewesen wären“, unterstrich Ulrich Steinmann die Bedeutung.

Der besondere Dank aus Hombruch, so Semmler, gelte dabei vor allen Dingen Rainer Limberg. Der Chef der städt. Immobilienwirtschaft und Leiter des KP II-Programms habe den schnellen und effektiven Einsatz der Mittel im Stadtbezirk möglich gemacht.

Und er bescherte den Hombruchern ein besonderes Bonbon: Weil andernorts 600.000 Euro frei wurden, kann sich der Hombrucher SV jetzt über das Geld für ein neues Umkleidegebäude auf dem Sportplatz freuen. Die bisherigen Umkleideräume und Duschen sind marode und entsprechen nicht mehr den Anforderungen des Westfalen-Liga-Clubs.

Katrin Kroemer

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