Suchenden Freiern drohen höhere Bußgelder

Durchfahrtverbot für suchende Freier: Die Stadt Dortmund greift in der Nordstadt auch nach der Schließung des Straßenstrichs beim Thema Prostitution durch. Jetzt will man Autofahrer bestrafen, die in einem Sperrgebiet Frauen ansprechen.

Dortmund.. Nach der Straßenstrich-Schließung im Jahr 2011 greift die Stadt nun stärker bei unbelehrbaren Freiern durch, die im Sperrbezirk in der Nordstadt weiter auf der Suche nach Prostituierten sind und auch Frauen, die sich nicht verkaufen möchten, ansprechen.

Auswärtige Autofahrer

Die große Mehrheit dieser Autofahrer stammt nicht aus Dortmund, sondern aus umliegenden Städten und ist auch nachts in Wohngebieten unterwegs.

Den daraus resultierenden "Freiersuchverkehr" in den Wohngebieten rund um den Nordmarkt will das Ordnungsamt mit "Durchfahrt verboten"-Schildern ab Ende März stark eindämmen. Denn an- und abfahrende Autos stören permanent die Nachtruhe. Zwischen 19 und 6 Uhr dürfen nur Anlieger und Radfahrer die Straßen benutzen. Wer dagegen verstößt, muss zahlen.