Suche nach Sexualstraftäter gestaltet sich schwierig
12.09.2012 | 16:13 Uhr 2012-09-12T16:13:00+0200
Dortmund. Die Dortmunder Polizei fahndet weiter mit Hochdruck nach dem Mann, der sich am Montagnachmittag in drei Fällen an kleinen Mädchen vergangen hat. Die Polizei vermutet inzwischen, dass es sich um zwei verschiedene Täter handelt.
Die Fahndung nach dem Sexualstraftäter, der sich am Montag in drei Fällen Mädchen genähert haben soll, gestaltet sich schwierig. Zwar hat sich inzwischen eine bislang unbekannte Zeugin des Vorfalles in Wambel bei der Polizei gemeldet – sie konnte aber noch nicht befragt werden.
Zudem habe eine eingehende Befragung der Kinder Zweifel daran aufkommen lassen, ob der Vorfall in Wambel (Exhibitionismus) und die zwei Vorfälle in Schüren und Aplerbeck (sexueller Missbrauch) wirklich einem einzelnen Täter zugeordnet werden können.
Aus der ganzen Stadt sind mittlerweile zahlreiche Hinweise eingegangen. Die Polizei überprüft derzeit, ob sie mit den drei Straftaten von Montag in Zusammenhang stehen.
Am Montag hatte sich an der Straße „Auf dem Hohwarth“ in Wambel ein Mann vor zwei Mädchen (9 und 10 Jahre) entblößt. Kurz später fasste der vermeintlich selbe Täter zwei Mädchen (7 und 11 Jahre) auf dem Nagelpötchen in Schüren und der Hüttenstraße in Aplerbeck an.
Die Kinder beschrieben den Mann – oder die zwei Männer? – als 25 bis 40 Jahre, 175 bis 180 cm, braune Locken bzw. „strubbelige“ Haare. Er war mit dem Fahrrad unterwegs. Hinweise nimmt die Polizei entgegen: 0231/132-7441