Wasserwerk
Streusalz gelangt ins Trinkwasser
17.02.2010 | 00:01 Uhr 2010-02-17T00:01:00+0100
Dortmund. Streusalz belastet zunehmend das Trinkwasser. Das bestätigt die Sprecherin des Wasserwerks in Schwerte, Ulrike Hütter. Die Salzkonzentration im Trinkwasser habe sich aktuell verdoppelt, der Verzehr sei dennoch unbedenklich.
Tausende Tonnen Salz streuen die Fahrzeuge von „StraßenNRW” - an einem einzigen glatten Tag, berichtete ein Sprecher im Zusammenhang mit der wegen Salzknappheit gesperrten A 44. Straßen NRW hat in diesem Winter 350 000 Tonnen Salz eingesetzt. Gewaltige Mengen des Minerals mit der abtauenden Wirkung werden in den Umlauf gebracht.
Nicht spurlos
Es liegt auf der Hand, dass das Salz sich nicht spurlos auflöst, sondern mit dem Schmelzwasser in den nächsten Bach fließt und irgendwann natürlich auch bei den Wasserwerken landet.
„Wir messen ständig die Konzentrationen zahlreicher Stoffe im Wasser”, so Ulrike Hütter. Beeinflusst durch das massenhaft ausgebrachte Streusalz sind aktuell die Werte von Natrium und Chlorid sowie die elektrische Leitfähigkeit des Wassers erhöht.
Generell gelte: „Wenn die Schneeschmelze kommt, dann spüren wir die Steigerungen des Natriumgehalts.” Der Dauereinsatz des Taumittels schlägt sich aber jetzt schon viel stärker im Trinkwasser nieder als im Vorjahr. Hütter nennt Beispiele: Beim Natrium lag die Schwankung im Vorjahr zwischen 23 und 39 Milligramm je Liter. Der aktuelle Wert: 41 Milligramm! Die Chlorid-Konzentration lag im letzten Jahr zwischen 25 bis 53 Milligramm je Liter. Aktueller Wert: 67 Milligramm!
Unterhalb der Grenzwerte
Der Gesetzgeber habe den Grenzwert beim Chlorid bei 250 Milligramm gesetzt, beim Natrium bei 200. „Davon sind wir noch weit entfernt”, beschwichtigt die Sprecherin. Es gebe keinen Grund zur Warnung. Viele Mineralwässer wiesen noch höhere Werte auf, gibt Hütter zu bedenken. Theoretisch könne das Salz mit Entsalzungsanlagen aus dem Wasser herausgeholt werden. Dazu gebe es aber bei diesen Konzentrationen keine Veranlassung.
Die Verbraucherzentrale äußert sich ähnlich und hält die gemessenen Konzentrationen für unbedenklich. Ernährungsexperte Philip Heldt: „Das Salz im Wasser ist kein Problem.” Für die Pflanzen sei das Taumittel viel gefährlicher. Das Institut für Kinderernährung sieht das ähnlich. „Beim Kochen geben wir ganz andere Mengen Salz zu und nehmen es zu uns”, so Dr. Mathilde Kersting.
13:53
hm ich habe einen alten MX-5, Bj 91 und kann seit den letzen Monat immer mehr zugucken wie mein schwarzer Lack, der mal schön geglänzt hat immer stumpfer wird, trotz waschen....also für alte Autos wohl das schlimmere Problem, vielleicht.
Ich für meinen Teil laufe ja auch lieber auf gestreuten Wegen, und wenn ich mit meinen Hund rausgehe fahre ich in den Wald wo niemand streut, ist für den Hund schöner und für mich auch, als irgendwo in der Stadt rumzulaufen, ausser eben ausserplanmäßige Runden, wie mal zum Kollegen laufen sind eben schwerer geworden, weil wir immer die Seiten wechseln müssen damit der Hund nicht auf Salz läuft, was in den meisten Fällen auch gut möglich ist da nur ne Breite von en halben Meter gestreut wurde und der Rest eben nicht...soviel dazu, also Schuhe kriegt meine nicht an, die ist schon genug gestraft als Chihuahua,...Und ich bin auch dafür das das Menschenwohl vorgeht...nur eben machen manche das leider auch nicht
13:46
Mit meinem Lack macht das nix. (Einmal die woche waschen reicht und sonst kann der das ab.
Bei den Reifen kann ich es eh nicht ändern, da ich auf öffenlichen Strassen fahren muss die sowieso Salzbehandelt werden. Und den Schuhsohlen macht das auch nix die paar Tage im Jahr mit Salz (Sohle ist eh Wurst, Oberleder wegen Schneerändern sowieso vermehrt putzen.
Also lieber den Rentnern den sicheren Weg ebnen, als den Garten-und Gehwegscheissern die Salzpfoten zu ersparen.
Gibt übrigens auch schöne Pfotenüberzüge für Hunde und Katzen.
13:35
#32 vaikl
Z.B. #48 (Salz in Gelsenkirchen)
13:19
@bilar: Woher nehmen sie ihre unterirdischen Aussagen? Was ist das für ein gteistiger Dünnpfiff den sie mir das vorsetzen? Für soviel Ignoranz und Leseschwäche müsste ich ihnen eigentlich eine Rechnung schicken!!
1. Mein Freund steht an erste Stelle
2. Besuchen sie bitte doch auch eine Selbsthilfegruppe zum Thema Lesen lernen für Dummys!
Wenn sie richtig lesen und verstehen könnnten was in den Kommentaren steht, wüßten sie das ich auf die Schäden durch das Salz aufmerksam machen wollte, und die ersten Schäden sehe ich nunmal bei meinen Hund! Die anderen Schäden kann man sich dann denken, wenn es eine Pfote durchätzt, was macht dann mit den Lack der Autos? Den Reifen? den Schuhen?? Außerdem fühle ich mich nicht berufen bei asozialen Menschen irgendwelche Kacke die sie durch ihrer eigenen Fäkalsprache sich in den Garten setzen wegzuräumen, ein Taschentuch schicke ich ihnen gerne, das reicht für einen Chihuahua-Haufen!! Wenn ich wüßte wo sie wohnen würde ich mir vermutlich ne Dogge irgendwo leihen und immer schön vor der Tür schieben lassen, dann haben sie immerhin noch einen Zeitgenossen der vor der Tür auf sie wartet!!!
12:21
@#31
In Ihrem zitierten Artikel steht nichts von Streu*salz*. Mit *abstumpfenden* Mitteln streuen ist etwas grundsätzlich Anderes als mit *auftauenden* Mitteln wie Salz.
07:54
#30 Gollum
Hier können Sie nachlesen, daß es nicht so ist:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/Senioren-trauen-sich-bei-dieser-Glaette-kaum-noch-vor-die-Tuer-id2596532.html
07:05
...ach wat!
Überlegen wir mal, warum viele Gemeinden schon längst ein Verbot für die Verwendung von Streusalz für Privathaushalte haben.
19:35
Recht habt Ihr. In Bayern streuen die nur die Hauptstraßen, sonst nix.
19:34
Da kann ich nur feststellen: Ein Lob den Verantwortlichen der Winterdienste, die auf unnötiges Salzstreuen verzichtet haben. Es soll sogar Streudienste geben, die aufgrund von Salzmangen alternativ gearbeitet haben. Viel räumen, wenig salzen und notfalls abstumpfen. Geht doch!
18:02
Ich gebe gerne noch ne Schüppe für die Hunde drauf damit Herrschen auch schön viel Probleme bekommt und es teuer wird . ;)