"Steht die Erde vor einer kleinen Eiszeit?"
06.02.2009 | 21:21 Uhr 2009-02-06T21:21:39+0100Polkappen schmelzen. Gletscher tauen ab. Die Erde schwitzt. Dennoch wagte Prof. Eberhard Menzel bei seinem letzten Vortrag als Rektor der Fachhochschule eine interessante These: "Steht die Erde vor einer weiteren kleinen Eiszeit?"
Erdgeschichtlich befinde sich die Erde schon jetzt in einer Eiszeit, stellte Menzel eingangs klar. "Die Erde sah längere Warmphasen", erinnerte Menzel. Und die CO2-Belastung war auch schon mal um ein Vielfaches höher. Aus Eisbohrungen wisse man, dass es beim Erdklima seit zwei Millionen Jahren "einen Trend nach unten" gebe. Mit Ausschlägen nach unten und oben. Dabei interessiert den gelernten Elektrotechniker am meisten, was die oftmals zyklisch verlaufenden Ausschläge verursacht: Sonnenflecken. Wiederkehrende Veränderungen des Kippwinkels der Erde. Schwerpunktwanderungen zwischen Sonne und Erde. Neutronenstrahlung aus dem All. Komplexe Zusammenhänge also, die die hitzigen Klimakollaps-Propheten nach Ansicht von Menzel stur ignorieren.
"Seit ich meinen Vortrag eingereicht habe, gab es keine nennenswerten Sonnenflecken", kam Menzel auf den Punkt. "Wenn sie ausbleiben, wird´s kalt", informierte der Wissenschaftler. So wie einst zwischen 1650 und 1710. In wiederkehrenden Intervallen kehren die Sonnenflecken wieder. Gase lösen sich dann auf der Sonne ab und rasen als Sonnensturm auf die Erde. 2001 sei ein Jahr hoher Lichtausbeute gewesen: Immerhin 20 Watt je Quadratmeter Erdfläche mehr. Seit 2007 würden aber die niedrigsten Sonnenmagnetismus-Aktivitäten seit 80 Jahren verzeichnet.
Aus statistischer Sicht: "Eiszeiten treten zyklisch auf." Verschieden lange Zyklen von kalten Zeiten scheinen jetzt zusammenzufallen. Für Menzel ist klar, dass auch der Planeten-Zyklus in unserem Sonnensystem Einfluss auf das Erdklima besitzt. Selbst intergalaktische Phänomene sind bestimmend: eine hohe Neutronenstrahlung aus dem All könne hier Wolken auslösen. "Die Neutronendichte ist derzeit extrem hoch", berichtet der Hobby-Klimaforscher.
Im letzten Vortrag trat Menzel nie belehrend, nur beschreibend auf. Verbissen seien Klimatologen, die auf Erwärmung setzen. "Da passiert Schmuh", zeigte er manipulierte Temperaturdiagramme. "Alle Messstationen in Amerika sind fehlerhaft", schießt Menzel vielleicht etwas übers Ziel hinaus. Aber zum Nachdenken brachte er den gut besuchten Hörsaal dennoch. Tröstlich: "In 3000 Jahren wird die Temperatur richtig runtergehen." Erst dann.
10:30
Alle Meßstationen in USA sind fehlergaft... hat Mnzel - lieber Berichterstatter - nicht gesagt. Er hat z.B. die der Ozeane davon nausgenommen; er hat nur diejenigen Stationen gemeint, die dem Wärmeinseleffekt unterliegen - und damit angedeutet, wie problematisch bzw. ungenau die Ermittlung eine globalen Durchschnittstemperatur sein kann. Darauf zielt auch sein Hinweis, daß nach ca. 1989 viele Meßwerte aus der alten UdSSR wegfielen; und das sind nun mal die kalten Werte.
19:30
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19:29
„Klimakollaps-Propheten“
In meiner Schulzeit war mal Klima gut definiert. Es WAR kurzgeschrieben eine lokale ermittelte Durchschnittsdaten vom Wetter, die sich ständig ändern. Interessant, aber alles andere als aufregend. Seit dieser Hype angefangen hat, wurde unglaubliches zelebriert.
- Die ermittelten Wetterdaten könnte man killen - Äh, hä?
- Die ermittelten Wetterdaten verändern sich – Echt? Unbelievable!
- Wie noch nie zuvor! – Echt? Unbelievable!
- Es gibt Produkte, die sind den ermittelten Wetterdaten neutral? – Hä? Wie PH- 6, wie die Schweiz?
- Andere sind zu den ermittelte Wetterdaten freundlich.(Klimafreundlich) - Äh, hä? Wetterdaten mit Streichel-Einheiten?
- Die ermittelte Wetterdaten müssten geschützt werden! (Klimaschutz) Back up Copy? Oder als Download anbieten? Safe, Fort Nox.
- Zu den ermittelten Wetterdaten gibt es richtige Schweine! – Äh, Eselsohren, Kaffeeflecken?
- Es gibt Menschen, die sind skeptisch, dass es ermittelte Wetterdaten gibt! (Klimaskeptiker, die sich selbst Klimarealisten nennen). – Echt? Unbelievable!
Und jetzt Wetterdaten, die kollabieren, also zusammenbrechen. ;-)
Ach so, ja, PIK wird sich schon was überlegen. Bisher griffen sie jeden sofort, tollwütig, und höchst gereizt an. Aber was soll man auch anderes erwarten? Es ist ein Institut, in dem Menschen stationiert sind, die die Welt in verschiedenen Variationen (Kippprozesse) untergehen sehen und von einer weltweiten Kulturrevolution träumen. Bzw. von einer „Großen Transformation“, wie sie es später um nannten.
16:10
Mit dem Autor wird sich sicher bald ein gewisser Rahmstorf heimlich irgendwo im Netz beschäftigen.
Rentner ist Professor Menzel nicht, daß schränkt die zu erwartenden Beleidigungen etwas ein.
Aber Prof. Menzel hat recht - man könnte hoffen, daß noch ein paar mehr Leute mit Verstand den Mund aufmachen und sich zu den Klimafälschungen aus Potsdam und aus dem IPCC entsprechend äußern.
07:02
Ich reise beruflich regelmäßig in der Welt herum (AUS,GB,RUS,USA) - überall ist es seit mindestens 1,5 Jahren deutlich kühler als sonst.
Bin z.Zt. in Virginia, USA. Mein US-Kollege sagt, wir hätten hier derzeit Temperaturen, die ca. 10-15° Fahrenheit unter den sonst üblichen lägen. Ich habe eben mit ihm das D-Day Memorial in Bedford besichtigt. Unser Führer war - schwupps - ein ehemaliger Meteorologe. Ich fragte ihn, was er vom menschgemachten Klimawandel halte. Er zögerte einen Moment, dann schüttelte er den Kopf: “Nichts!”. Dann drehte er sich um und sagte: “Und der Rest meiner Kollegen auch nicht. Sicher, es gibt ein paar in den Staaten, die daran glauben. Aber von den vielen, die ich kenne, kein einziger.”
19:43
Sehr geehrter Herr Professor, Ihr Beitrag ist zwar nach herrschender Meinung der nicht-korrumpierten Wissenschaft absolut fundiert, jedoch politisch nicht korrekt. Sie gefährden damit die sinnlose Verschwendung von Steuergeldern sowie die Möglichkeit zu massiver zusätzlicher Erhöhung von Abgaben durch Industrie, Handwerk und Bürger. Daher sollten Sie sich, wie es auch vielen anderen vor Ihnen ergangen ist und ergeht, auf Diffamierungen und Drohungen einstellen.....
19:04
Herr Menzel, herzlichen Glückwunsch und viel weiteren Erfolg mit Ihrer Aufklärungsarbeit.
Ich hoffe nur, dass es Ihnen nicht auch so ergeht wie mehreren Personen, die es gewagt haben, gegen die politisch geprägte Klimahype, vor allen Dingen in Deutschland, zu argumentieren.
Auch Gerald Nill von der WAZ-Gruppe gehört an dieser Stelle ein besonderes Lob, ebenfalls mit der Hoffnung verbunden, dass er dadurch keine beruflichen Nachteile erleidet.
Wir kritischen Otto-Normalverbraucher waren bisher auf die internationale Presse angewiesen, wenn wir uns objektiv über das Thema Klima informieren wollten.
Wir werden die weitere Entwicklung mit Argusaugen beobachten.
14:54
Hut ab, Herr Menzel!
Endlich mal jemand, der den Horror-Szenarien der Öko-Terroristen wissenschaftlich fundiert entgegentritt. Die Umwelt-Lobby will aber ja nur unser Bestes: Unser Geld!!