Staus im Süden von Dortmund durch Vollsperrung der A45 nach Tagesbruch
18.01.2012 | 16:00 Uhr 2012-01-18T16:00:00+0100
Dortmund. Hupen, wildes Gestikulieren und genervte Fahrer: Die Sperrung der A45 wegen eines Tagesbruches führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen vor allem im Dortmunder Süden. Transitverkehr und Pendler verstopfen insbesondere die B54 und die B1.
Kilometerlange Staus vor allem im Berufsverkehr: Die einwöchige Sperrung der A45 wegen eines Tagesbruchs in der Bittermark zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund-Süd und Dortmund/Witten führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Speziell der Süden von Dortmund ist davon betroffen. Transitverkehr und Pendler verstopften insbesondere die Ausweichstraßen B54 und die B1.
„Die Verkehrsteilnehmer sind leidensfähig“, stellt der Sprecher der zuständigen Autobahnmeisterei Hagen, Frank Brüngel-Steffen, fest. Auch am Mittwoch, dem zweiten Tag der Vollsperrung, lief es immer wieder mal zähflüssig auf den genannten Bundesstraßen.
Chaotisch entwickelt sich die Situation scheinbar vor allem am späten Nachmittag rund um die gesperrte A45 . Die Blechlawinen wälzten sich über die B1 und die B54. Am Knotenpunkt beider Bundesstraßen bildeten sich am Dienstag lange Schlangen aufgrund des überhöhten Verkehrsaufkommens. Bis zu einer halben Stunde Wartezeit mussten Autfahrer auch einkalkulieren, die auf der B54 vor dem Kreuz Dortmund Süd standen, wo sie wieder auf die A45 in Richtung Süden auffahren wollten. Szenen wie nach einem Heimspiel des BVB.
Gewöhnungszeit für Autofahrer
„Die Verkehrsteilnehmer brauchen immer ein, zwei Tage, um sich an die neue Verkehrssituation zu gewöhnen“, merkte Brüngel-Steffen an. Im Wesentlichen würden Autofahrer aber den ausgewiesenen Umfahrungen folgen . Die Steuergelder seien also in die elektronischen Leitsysteme gut angelegt worden, so seine Einschätzung. Nur eine Minderheit rolle letztlich bis vor die Sperrung und müsse sich dann in die Ausfahrt quälen.
Die Beobachter der Polizei machen allerdings eine etwas andere Erfahrung. „Fahrer folgen der Umleitung teilweise nicht und suchen sich dann innerstädtische Umfahrungen“, so Peter Schulz von der Pressestelle. Er hat „erhebliche Verkehrsbehinderungen“ festgestellt. Am Morgen habe es zwei Kilometer lange Staus auf der A 45 aus Richtung Süden gegeben.
B54-Ausfahrt Wellinghofen überlastet
Überlastet ist auch meist die erste Ausfahrt aus Süden auf der B54 in Wellinghofen. Dort stehen Autofahrer aus der ganzen Republik und überlegen, wie sie nun weiter an ihr Ziel gelangen. Der dringende Rat der Polizei für die Zeit der Vollsperrung auf der A45 lautet: „Folgen Sie nicht Ihrem Navy. Das ist teilweise nicht auf dem aktuellen Stand.“
Wie berichtet , werden die Arbeiten wegen der unterhöhlten Fahrbahn und der erforderlichen Sanierung der A45 rund eine Woche dauern.
Für diese Zeit gilt folgende Umleitung: Aus Norden in Richtung Hagen über die A44 und A43 und die A1 zum Westhofener Kreuz. Aus Richtung Süden ab Kreuz Dortmund Süd über die B54 und die B1 zum Kreuz Dortmund West; diese Umfahrung ist im Berufsverkehr aber überlastet. Deshalb gilt auch die großräumige Umfahrung über A1 und A2.
20:43
Den Nobel-Preis (minimum) für den, der hier eine Lösung parat hat ... ;-)
19:12
Es wurden Umleitungen eingerichtet nur nicht auf der A1 aus Richtung Bremen kommend vorm Kamener Kreuz.Dort vorher befindet sich eine Schilderbrücke wo Stau etc angezeigt werden können.Da hätte man vieleicht auch einen Hinweis aufschalten können das man über die A2 bis Dortmund-Nordwest und dann auf die A45 Richtung Kreuz DO-West oder sogar bis zum Kreuz Recklinghausen fahen könnte und dort auf A43
16:56
Tja, da sage ich nur: Auto stehen lassen und mit Bus und Bahn fahren ;)
Ja klar ... und dann regelmäßig zu spät kommen, weil auf Bus und Bahn NULL Verlass ist. NRW ist verkehrsmäßig eine einzige Katastrophe !!! Wir brauchen Wege durch die Luft und Straßen ungebunden;-)
16:51
Hmm, also:
Es ist fast 17 Uhr, doch Staus auf den betroffenen Strecken kann man heute nicht feststellen. Zumindest nicht in der Art, wie oben beschrieben.
Gestern war schließlich der erste Tag, an dem die Sperrungen Wirkung zeigten - da kann man noch nicht von einer Allgemeingültigkeit sprechen, zumal zwei weitere, schwere Unfälle die oben genannten Strecken zusätzlich blockierten.
Also, liebe Waz, mal lieber etwas besser recherchieren!
Na ja, auch ich fuhr gestern kurz nach Anbruch der Dunkelheit von der A45 in Richtung Herdecke ab. Da war schon ein gewaltiger Stau und vor allem war auf dem gesperrten Stück der A45, soweit man es einsehen konnte, keine Arbeitsbeleuchtung zu erkennen, es schien als würde gegen 16:30 Uhr Feierabend gemacht. Bei solchen Schäden sollte man Tag- und Nachtarbeit voraussetzen können, damit deren Behebung deutlich kürzer als eine Woche ausfallen.
@#1-1: Ich könnte mir eher vorstellen, dass bestimmte arbeiten bei Dunkelheit nicht mehr möglich sind bzw. wenn die Hohlräume verfüllt werden, das Füllmaterial auch trocknen muss oder aber auch die frische, kühle, Luft ein Arbeiten verhindert.
Hauptsache die Straßen brechen dem Benutzer nicht unter dem Hintern zusammen und es gibt Verletze oder gar Tote bei diesem ganzen "Schweizer Käse" in den Bergbaugebieten.
Um 16.00 Uhr bin ich heute aus Bochum/Witten gekommen. Normalerweise fahre ich über die 44 zur 45. Ich bin dann Annen ab. Ab Eichlinghofen stand ich dann bis Barop im Stau. In Hombruch bei Fiat (also die Zillestraße) war auch nur stehend möglich. Es war voll ohne Ende.
Die besagte Ausfahrt der B54 ist aber jeden Tag überlastet.