Start in die „beste Zeit des Lebens“
20.09.2010 | 18:55 Uhr 2010-09-20T18:55:00+0200
Dortmund.Die Fachhochschule Dortmund begrüßte am Montag 1650 neue Studenten mit einer offiziellen Begrüßungsfeier im Freizeitzentrum West. Nicht jeder fand in der Halle Platz, doch diejenigen, die einen ergattert hatten, konnten interessantes erfahren über den Start in „die beste Zeit des Lebens“.
„Könnt ihr Design?“ So begrüßen Matthias Oertel und seine Kommilitonen die etwas unsicher wirkenden, jungen Leute, die sich zur Erstsemesterbegrüßung der Fachhochschule Dortmund vor dem Freizeit Zentrum West eingefunden haben. Die Studierenden des Fachbereichs Design wollen gleich eine persönliche Atmosphäre zwischen ihren neuen Studis schaffen. „Bei uns heißt es kommunizieren, zusammenarbeiten ist das A und O im kreativen Bereich, deshalb begrüßen wir die Neuen schon bevor sie sich einzeln in den Trubel stürzen“, erklärt Oertel, selbst Designstudent im fünften Semester.
Herausforderung Selbstständigkeit
Mehr als 1650 neue Erstsemester der FH sind heute ins FZW gekommen, um die offizielle Begrüßung zu erleben. Wegen Platzmangel bekommen einige jedoch nicht viel mit, stehen vor, statt in der Halle und ärgern sich. Eng wird es, weil die Begrüßung aus terminlichen Gründen vom Konzerthaus ins FZW verlegt wurde. Schwick klärt die jungen Leute, die ihn hören können, über Dortmund allgemein und das Leben an der FH im Besonderen auf. „Ich empfehle Ihnen dringend: Informieren Sie sich jetzt zu Beginn, so gut es geht. Wenn Sie ihr Bestes geben und von uns zurecht viel erwarten, schaffen wir das zusammen“, sagt er und meinte die Herausforderung Selbstständigkeit, die ein Studium für viele bedeutet.
Anna Voß, Präsidentin des Studierendenparlaments, stellt die unterschiedlichen Möglichkeiten vor, sich an der FH zu engagieren. Vom Studierendenparlament über den Allgemeinen Studierendenausschuss bis hin zu den Fachschaftsräten. Voß sagt: „Das macht unglaublich viel Spaß. Die FH war die beste Zeit meines Lebens.“
Wirtschaftsförderung Dortmund setzt Hoffnungen in „künftige Fachkräfte“
Udo Mager von der Wirtschaftsförderung Dortmund begrüßt die jungen Leute im Namen der Stadt. „Als künftige Fachkräfte sind Sie ein Zugewinn für den Wirtschaftsstandort Dortmund“, sagt Mager, denn wegen demographischer Entwicklungen und Fachkräftemangel sei die Stadt auf die jungen Leute angewiesen. Die stark praktisch ausgerichtete FH mit ihren vielen dualen Studiengängen hat von Haus aus eine größere Nähe zur Wirtschaft, und Mager hofft im Namen des gesamten Wirtschaftsstandortes, „dass Sie bleiben, um Ihr Leben in Dortmund aufzubauen.“
Rebecca und Brigitte lauschen der grandiosen Dortmunder Indieband Mode Execute Ready, die im Anschluss an Mager zur Auflockerung die Bühne rockt. Die angehenden Designstudentinnen fanden die unkonventionelle Begrüßung angenehm. Nächste Woche geht es dann richtig los.
17:23
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
17:19
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
17:14
die „beste Zeit des Lebens“ und danach das:
http://www.derwesten.de/wr/westfalen/Burnout-belastet-laut-Uni-Dortmund-IT-Branche-id3713493.html
22:20
Sorry- gewönnen ist natürlich Blödsinn - GEWÖHNEN muss dahin
22:19
Zitat: Nicht alle fanden einen Platz......daran sollten sich die Jungs und Mädels schon mal gewönnen.....
Irgendwann muss es dann heißen: Nur wenige fanden einen Platz in Seminaren, Praktika, Kolloquien etc.......
Dann werden sie nämlich von der Realität eingeholt.