Stadt Dortmund kämpft gegen Rechtsextremismus
06.12.2010 | 17:08 Uhr 2010-12-06T17:08:00+0100
Dortmund.„Zuschauer“ lautet der Titel des Bildes von Walter Liggesmeyer, das dem Dortmunder Manifest viele Gesichter verleiht. Doch die Unterzeichner des „Bekenntnisses zu unserer Stadt“ wollen nicht länger zuschauen. „Den Dortmunder Bürgern soll die Möglichkeit geboten werden, sich eindeutig für ein lebenswertes und soziales Dortmund“, erläuterte SPD-Landtagsabgeordnete Gerda Kieninger, die zu den Erstunterzeichnern gehört.
Die Initiatoren des Manifestes sind Maler und Schriftsteller Liggesmeyer sowie Georg Deventer, Vorsitzender des vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Vereins Pro-Dortmund. Liggesmeyer und Deventer wurden mit ihrer Idee zunächst bei der AWo vorstellig. Besonders die regelmäßige Drohung rechtsradikaler und autonomer Nationalisten, so lange wiederzukommen, bis ihnen die Stadt gehöre, ließ den Dortmunder AWo-Vorstand um die Vorsitzende Kieninger nicht lange zögern: „Für uns war es selbstverständlich, dass wir mitgemacht und mitformuliert haben. Wir müssen dafür eintreten, dass Dortmund weiterhin vielfältig und weltoffen bleibt. Deshalb fordern wir alle Dortmunder auf, gegen rechten Populismus, Demagogie, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Menschenfeindlichkeit und Rassismus einzutreten.“
OB Sierau und Rabbiner Apel gehören zu Erstunterzeichnern
Liggesmeyer und Deventer war es wichtig, die Aktion auf eine breite Unterstützerbasis zu stellen. Liggesmeyer: „es handelt sich ausdrücklich, um kein parteipolitisches Bündnis. Deshalb freut es mich auch, dass die 62 Erstunterzeichner solch eine Riesenmenge abbilden.“
Persönlichkeiten aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Kultur und Sport unterstützen das Projekt. So gehören neben OB Ullrich Sierau auch Mitglieder von CDU und den Grünen zu den Unterzeichnern. Außerdem finden sich Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche sowie Avichai Apel, Rabbiner der jüdischen Kirchengemeinde, in der Liste. Des Weiteren beteiligten sich BVB-Präsident Reinhard Rauball, WR-Chefredakteur Malte Hinz, Benedikt Stempa, Intendant des Konzerthauses, Landesminister Guntram Schneider oder Dr. Ludwig Jörder, Hauptgeschäftsführer der Westfalenhallen GmbH.
Plakate auf allen 410 Dortmunder Litfaßsäulen
Bei diesem illustren Unterstützerkreis soll es jedoch nicht bleiben. Ab Freitag, 10. Dezember, schmücken die Manifest-Plakate alle 410 Litfaßsäulen in Dortmund. Weitere Plakate liegen auf Anfrage bereit. Auf der Internetseite www.dortmunder-manifest.de haben alle Dortmunder Bürger ab sofort die Gelegenheit, sich dem Manifest anzuschließen und weitere Informationen einzuholen.
13:08
wenigstens merkt man endlich mal, das es ein problem gibt und das etwas untrnommen werden muss, denn so wie es jetzt ist kann es nichtmehr weiter gehen!da nützt es dann auch nix wenn ihr in ein paar jahren ein kreuz bei der oppositonspartei setzt, denn die beschäftigen sich auch nicht mit dem wahrem problem(auch wenn sie euch das bald versprechen werden;)).was sie wollen ist einzig nur der erhalt ihrer macht.
@IchfassMirAnDenKopf
na ist ja auch klar^^, denn jede wahrheitssprechende stimme muss mundtod gemacht werden, oder vielmehr hier, darf kein forum in der öffentlich keit bekommen.wie war das nochmal mit der meinungsfreiheit?!^^
naja ein schönes zitat was passen könnt noch zum schlussFreiheit ist zusagen, dass 2und2 gleich 4 sind......wieviele finger werden uns gezeigt? Vier! Falsch,es sind fünf, kannst du sie denn nicht sehen?!
11:59
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