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Umgang mit Rechtsextremen

Staatsschutz schult BVB-Ordner im Kampf gegen Rechts

19.02.2013 | 13:22 Uhr
Oft mittendrin im Geschehen: BVB-Ordner trennten im September in der Champions League den Ajax-Block von BVB-Fans. Nun schult sie der Staatsschutz.
Oft mittendrin im Geschehen: BVB-Ordner trennten im September in der Champions League den Ajax-Block von BVB-Fans. Nun schult sie der Staatsschutz.Foto: Peter Bandermann

Dortmund.  Der BVB rüstet sich weiter im Umgang mit Rechtsextremismus: Der Dortmunder Staatsschutz schult die Ordner, die im Stadion für Sicherheit sorgen sollen. Sie lernen, wie sie Rechte besser erkennen können und welche Symbole verboten sind.

Das bestätigte Polizeisprecher Wolfgang Wieland unserer Redaktion.Die ersten vier Veranstaltungen dieser Art haben bereits stattgefunden, weitere sollen folgen.

Laut Wieland könnten die Stadionordner nicht umfassend und immer aktuell im Bereich der Straftaten nach Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) geschult seien.Gerade in diesem Bereich gebe es immer wieder Veränderungen.

Rechte Umtriebe erkennen

Daher würde den Ordnern durch den Staatsschutz vermittelt, was verboten und was erlaubt sei. Natürlich würden die Ordner das Hausrecht im Stadion behalten, seien so aber besser ausgerüstet, um rechte Umtriebe im Stadion erkennen und darauf reagieren zu können.
Laut BVB-Mediendirektor Sascha Fligge seien die Schulungen ein wichtiger Bestandteil für die Ausbildung der Ordnungskräfte. Von den Erfahrungen des Staatsschutzes profitieren zu können, sei für den Verein und seine Ordner wertvoll.

Mindestens zehn Stunden Schulung

Schon in der Vergangenheit seien Ordnungskräfte des BVB mindestens zehn Stunden, Führungskräfte 15 Stunden lang geschult worden, um ihre Arbeit auszuführen. Das sei aber in der Bundesliga ganz normal.

Von Tobias Großekemper

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