Sperrstunde ärgert Dortmunder Szene
14.10.2009 | 12:01 Uhr 2009-10-14T12:01:00+0200
Dortmund. Seit August darf im Dortmunder Brückstraßenviertel und an der Hansastraße nur bis 5 Uhr gefeiert werden. Die Sperrstunde kommt in der Szene gar nicht gut an. Die Gastwirte müssen teils mehrere hundert Leute gleichzeitig auf die Straße schicken. Die Gefahr von Prügeleien steige, klagen sie.
Düsseldorf hat sie gerade erst wegen der Zunahme von Randalen abgeschafft. In Dortmund sorgt die Anfang August eingeführte Sperrstunde im Brückstraßenviertel und an der Hansastraße für Missmut in der Szene. Hintergrund war eine Häufung von lautstarken Pöbeleien der zum Teil stark angetrunkenen Besucher von Bars und Diskotheken in diesem Viertel, über die sich Anwohner bei der Polizei und beim Ordnungsamt beschwert hatten. Nach einer Razzia im Sommer, bei der das Ordnungsamt unter anderem mehrere Verstöße gegen die Sperrstunde von 5 bis 6 Uhr morgens festgestellt hatte, sind die Kontrollen in den letzten Wochen verschärft worden. „Die Szenen auf den Straßen und die polizeiliche Lage haben uns keine andere Wahl gelassen”, sagte Ingo Moldenhauer, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes.
Jetzt müssen die Betreiber der Discotheken wie Antons Bierkönig, B6, Nightrooms, Le Grand und Spirit sowie die Wirte der Bars in diesem Bereich der City um 5 Uhr morgens alle Gäste vor die Tür bitten. Eine Maßnahme, die bei ihnen und den Gäste für Unverständnis sorgt. „Als ich um kurz vor 5 Uhr das Licht eingeschaltet habe, haben mich die Gäste ganz entgeistert angesehen”, so ein Gastronom.
Folge: Pöbeleien und Schlägereien
Für die Clubbetreiber führe die Sperrstunde zu logistischen Problemen, wenn mehrere hundert Besucher auf einmal das Etablissement verlassen müssen. Dann komme es auf den Straßen zu einer geballten Ansammlung von zum Teil alkoholisierten Menschen. Das könne schneller zu Pöbeleien und Schlägereien führen, als es der Fall wäre, wenn die Nachtschwärmer nach und nach den Heimweg anträten. Aufgrund dieser „alkoholgeschwängerten, aggressiven Stimmung” soll die Sperrstunde in der Düsseldorfer Altstadt gekippt werden. Das hatte der Stadtrat bereits im September beschlossen.
Die Befürchtungen von einer erhöhten Schlägerei-Gefahr in Dortmund teilt Moldenhauer nicht. Aber er betont, dass das Ordnungsamt die Sperrstunden-Regelung auch wieder lockern könne, wenn auf den Straßen Ruhe einkehre. Da jedoch seien die Wirte und Betreiber gefragt.
00:56
PS:
Ich lebe in Dortmund weil ich Nachtleben brauche und Suche.
Wenn ich RUHE möchte, dann ziehe ich nach Ahlen oder Selm.
00:45
Es ist eine Schande, das Problem der herumlungernden Jugendlichen sind nicht die Bars, Kneipen und Diskotheken.
Das sind die herumlungernden Habenichtse, die ihr billiges Bier mit in die Stadt bringen oder dort an den Buden kaufen.
Das Verkaufsverbot von Alkohol an den Buden hat nichts gebracht! Das Bier wurde außerhalb der Bannmeile gekauft.
Jetzt will die Stadt das Nachtleben zerstören, ja ZERSTÖREN!!
Die Umsatzeinbußen werden auf Dauer einigen Gastronomen den Garr aus machen.
Dem Standort Dortmund auch, oder glaubt irgendwer in der Stadtverwaltung es klappt nocheinmal wie nach dem Kippen des Ostwalls so etwas wieder zu etablieren.
Schon jetzt fahren viele nach Bochum und aus dem Umland kommen nur noch wenige nach Dortmund zum FEIERN.
Für die Zukunft gilt nicht mehr:
DORTMUND - METROPOLE in Westfalen
sondern:
DORTMUND - Provinziell wie Westfalen - Bochum 20Km weiter.
Super,was die Stadt für die Bewohner macht.Einen Traum zum Schlafen.
Warum ziehen wir nicht alle in eine Stadt um die mehr bietet.
13:00
Ich möchte mich hier nicht an der Schlammschlacht Dortmund:Bochum beteiligen, auch nichts weiter zu dem Punkt...wer bis 12 nichts gefunden hat bemerken als: Das hat nichts mit dem Thema sondern mit Schwachsinn zu tun.
Ich WOHNE und ARBEITE im Viertel und sehe die Sperrstunde als Belästigung, da sich tatsächlich ab 5Uhr das feierfreudige Volk nicht nur auf die Strasse gesetzt fühlt, sondern auch Personen aufeinander treffen, welche Schlägereien nicht gerade aus dem Weg gehen (ein Eldorado für Hooligans). Aber sowohl das Ordnungsamt als auch die Polizei sind der Meinung das es RUHIGER geworden ist. Scheinbar haben die Kontrollen versagt, nicht was die Kontrolle der Gewerbebetriebe angeht, sondern die der Einsatzberichte, Anzeigen über Zerstörung etc...
Einerseits kann ich verstehen das man gerne ruhig schlafen möchte...
Auf der anderen Seite wird sich über die horenden Mieten im Viertel beschwert, dies betrifft wohl eher die Gastronomie, die durch diese zusätzliche Einschränkung wahrscheinlich mehr leidet, als eine Person die hier freiwillig lebt - und sich daher auch über die Kiez Stimmung, vor allem am Wochenende bewusst ist...
EIN JUNGES VIERTEL WIRD ALT!
12:50
Ich möchte mich hier nicht an der Schlammschlacht Dortmund:Bochum beteiligen, auch nichts weiter zu dem Punkt...wer bis 12 nichts gefunden hat bemerken als: Das hat nichts mit dem Thema sondern mit Schwachsinn zu tun.
Ich WOHNE und ARBEITE im Viertel und sehe die Sperrstunde als Belästigung, da sich tatsächlich ab 5Uhr das feierfreudige Volk nicht nur auf die Strasse gesetzt fühlt, sondern auch Personen aufeinander treffen, welche Schlägereien nicht gerade aus dem Weg gehen (ein Eldorado für Hooligans). Aber sowohl das Ordnungsamt als auch die Polizei sind der Meinung das es RUHIGER geworden ist. Scheinbar haben die Kontrollen versagt, nicht was die Kontrolle der Gewerbebetriebe angeht, sondern die der Einsatzberichte, Anzeigen über Zerstörung etc...
Einerseits kann ich verstehen das man gerne ruhig schlafen möchte...
Auf der anderen Seite wird sich über die horenden Mieten im Viertel beschwert, dies betrifft wohl eher die Gastronomie, die durch diese zusätzliche Einschränkung wahrscheinlich mehr leidet, als eine Person die hier freiwillig lebt - und sich daher auch über die Kiez Stimmung, vor allem am Wochenende bewusst ist...
EIN JUNGES VIERTEL WIRD ALT!
21:20
ach was Heulsusen hier.
Natürlich ist Dortmund eine grössere Stadt und auch gaaanz toll.
Das ändert aber nix an der Tatsache das in Bochum eine wesentlich attraktivere Partymeile hat.
Das Bermudadreick ist nun mal was ganz besonderes.
Und wenn Ihr noch soviel jammert und Dortmund in vielen Dingen sicherlich überlegen ist ...
... aber sorry ... feiern oder abends schön weg gehen kann man in DO wirklich nicht.
15:23
Ist doch kein Grund, sich hier zu streiten. Jede Stadt hat ihren Reiz. Und wenn ihr mal aus DO oder BO raus wollt , dann kommt doch in unsere Stadt. Hier gibts genügend Clubs und Bars. Wär fährt schon nach Düsseldorf....
Gruss aus Essen
14:07
Kommt ein Dortmunder zu einer Frau und sagt:
Dortmund ;-)
Ich bin nicht dafür, dass man die Sperstunde aufhebt. Vielmehr sollten man die Alkoholabgabe erst ab 40 erlauben. Jedes Kind weiß doch, die Dortmunder vertragen nix
13:35
Ich bin für eine Sperrstunde ab 24 Uhr. Wer es bis dahin nicht geschafft hat glücklich zu werden, wird es auch danach nicht mehr.
Außerdem bin ich für das Verbot von Alkoholkonsum in öffentlichen Räumen. Dann wären die Schnapsleichen in ihren Betten statt in der Gosse.
13:29
Es ist ein Brauch von alters her: wer Sorgen hat, hat auch Likör!
Und wird sich nicht auf der Straße geschlagen tut man es zu Hause. Haben die Wirte ja nichts mit zu tun.
01:00 Uhr Feierabend in Wohngebieten!
Rund um die Uhr nur im Sauf- und Rauf-Viertel mit einem Abstand von 5 km (Luftlinie) zum nächsten Wohnhaus.
13:11
Würden nach britschem Vorbild die Gelagestätten rechtzeitig geschlossen könnte man auch mit unseren Azubis am Montagmorgen etwas anfangen!
Wenn Partygänger nicht selbst zur Vernunft kommen muss halt nachgeholfen werden