SPD geißelt Kündigung nach Frikadellen-Klau
07.10.2009 | 16:57 Uhr 2009-10-07T16:57:00+0200
Düsseldorf. Die Häufung von Kündigungen aufgrund vermeintlicher Bagatell-Delikte hat Michael Groschek, Generalsekretär der NRW-SPD, auf den Plan gerufen. Er fordert die Mitglieder des Bauverbandes auf, gegen die Kündigung einer Dortmunderin vorzugehen, die eine Frikadelle gegessen hatte.
Michael Groschek, Generalsekretär der SPD in Nordrhein-Westfalen, geißelt die Häufung fristloser Kündigungen wegen kleinerer Delikte am Arbeitsplatz und bezieht sich dabei speziell auf den Fall einer Dortmunderin, die nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit fristlos entlassen wurde, weil sie eine Frikadelle von einem Büffet genacht hatte.
„Nachdem Anfang des Jahres eine Kassiererin gefeuert worden war, weil sie 1,30 Euro unterschlagen hatte, trifft es nun eine Dortmunder Sekretärin. Der Grund für ihre Kündigung ist noch banaler: Sie hat zwei Brötchenhälften vom Buffet genascht, die nach der Konferenz übrig geblieben waren", sagte Groschek nicht ganz richtig. Die Frau hatte die Brötchenhälften und eine Frikadelle vor Eröffnung des Büffets genommen.
Groschek weiter: "Wir dürfen nicht dulden, dass Manager trotz Fehlspekulationen in Millionenhöhe dicke Abfindungen kassieren und kleine Leute wegen eines Wurstbrötchens auf die Straße gesetzt werden. Das ist unmenschlich und unmoralisch." Die SPD fordert alle Mitgliedsunternehmen des Bauverbandes Westfalen auf, Druck auf die Verantwortlichen auszuüben, die Entscheidung zurückzunehmen. Groschek findet harte Worte: "Sollten sie dem nicht nachkommen, müssen die für die Kündigung Verantwortlichen selbst vor die Tür gesetzt werden.“
18:38
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18:37
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12:59
es gab zeiten, da hat man einen verhungernden
arbeitssklaven wegen diebstahls eines stücks brot
zum tode verurteilt.
leider gibt es heute noch führungs-persönlichkeiten, volks-richter
und kleinliche blockwart-erbsenzähler, die diese
tradition fortführen.
pfui teufel!
07:10
Da hat doch der Hermann Schulte-Dingenskirchen doch gar nicht das Sagen.Hinter dem Verband steht der allmächtige Präsident und Bauunternehmer Derwald, der die Strippen zieht.
Hermann (ohne, das was er tat, zu entschuldigen) ist doch auch nur Erfüllungsgehilfe.
Hier will man Personal (billig) loswerden, damit Kapazitäten frei werden für irgendwelche Gnadenbrotjobs ala Dr...........(insolventen, gescheiterter Bauunternehmer) dem Derwald einen hochdotierten Job bis zur Rente gab.
19:32
So ist es.
10:22
an #42
Manche Revolution begann mit nur einer Person (siehe M. Luther).
Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt.
19:16
Klarer Fall: Man wollte die Frau loswerden. Die Richter sollten sich nicht beirren lassen und frei sprechen..
17:38
#10 Wann immer Du willst, aber es müssen sehr viele sein die mitziehen, wir zwei das reicht nicht, aber ich glaube nicht, dass dieses Volk es jemals begreifen wird auf die Strasse zu gehen, leider!
17:14
Sorry,
soll Heißen Diskriminierung
Nico
17:11
@#14 Herr Schuler
Sie haben nichts begriffen.
Ich denke, dass Sie vielleicht als Vorarbeiter im Außendienst eines Grünflächenamtes tätig sind,
(ich möchte ausdrücklich betonen, dass dies keine Diskrementierung der Berufsgruppe ist)
und der Meinung sind, dass eine Untergebene, die Ihnen Ihre Butterbrote aus der Tasche gestohlen hat, auch gekündigt werden muss.
Anders kann ich mir aufgrund Ihrer Aussage Ihr Hintergrundwissen nicht zu eigen machen.
Gruß
Nico