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SPD droht RWE mit Konsequenzen

01.02.2008 | 19:58 Uhr

Der in Essen angestrebte Umbau des RWE-Konzerns weckt nicht allein bei den 560 Betroffenen in Dortmund Ängste. ...

... Auch in den Rathausfraktionen geht die Sorge um, die Stadt werde Arbeitsplätze und möglicherweise komplette Gesellschaften aus dem Konzern verlieren. Bislang richten sich die Augen allein auf RWE Systems. Inzwischen mehren sich die Zeichen, dass auch RWE Energie Änderungen bevorstehen. Während CDU-Parteivize Uwe Waßmann mutmaßt, dass OB Langemeyer, Mitglied im RWE-Aufsichtsrat, von den Plänen gewusst haben müsse, legte CDU-Rathauschef Frank Hengstenberg gestern nach. Die CDU werde die Zerschlagung einer weiteren RWE-Tochter am Standort Dortmund, wie seinerzeit bei Harpen erfolgt, nicht akzeptieren. "Damals war der Oberbürgermeister untätig. Das lassen wir ihm jetzt nicht mehr durchgehen", sagt Hengstenberg. Schließlich seien die Stadt Dortmund und ihre kommunalen Partner ein bedeutender Anteilseigner an RWE.

"Selbstverständlich wollen wir in Richtung RWE keine Denkverbote aussprechen, den Konzern fit für die Zukunft aufzustellen." Eine reine Umstrukturierung mit dem Ziel, die Zuständigkeiten in Essen zu bündeln, lehnen wir jedoch ab."

SPD-Fraktionschef Ernst Prüsse deutet im Falle eines Abzugs von Arbeitsplätzen offen mit Konsequenzen für die weiteren Verhandlungen zwischen DEW, Gelsenwasser, Bochumer Stadtwerken und RWE über einen neuen Energieversorger. Die FDP/Bürgerliste hat in Erfahrung gebracht, dass sich RWE stärker am neuen Unternehmen beteiligen will als es mit der Einbringung von DEW der Fall wäre. Gemäß seiner DEW-Beteiligung (47 %) wäre RWE mit 15 % dabei. Angeblich will RWE aber mit 25 % einsteigen.

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