Spannender Solo-Abend mit Johanna Bochert

Im Domicil faszinierte Johanna Borchert am Freitag ihr Publikum mit den Songs ihres neuen Solo-Albums und freien Improvisationen. Die in Berlin lebende Bremerin schreibt ihre Musik und Texte selbst, realisiert sie an den Tasten und auf den Saiten des Flügels, gestaltet vokal mit hoher Intensität. Hier ist unsere Schnellkritik.

Dortmund.. Zuspielungen, Echos und elektronische Verfremdungen ebenso wie Visualisierungen auf der Innenseite des Instrumentendeckels setzten zusätzliche Akzente. Ihre Titel wie "Desert Road" oder "Lightyears" entwickelten sich aus bedächtig hingestreuten Eingangstönen stets neu, immer wieder anders.

So brachte sie in den Songs ihrer CD Elemente des Jazz, des R’n’B aber auch stilistische Anleihen aus der Pop-Musik zusammen, formte daraus eigene interessante Klangwelten. In ihren Improvisationen ging sie noch weiter, verquickte den Jazz mit klassisch-romantischer Klaviermusik, den experimentellen Techniken und Manipulationen der Neuen Musik.

So hat es den Zuhörern gefallen:

Stephan Schlömer (41, Marsberg):"Das indische Schlaflied 'Mannupugazh' weckte Erinnerungen an die Hare Krishna-Bewegung. Insgesamt fand ich das Konzert sehr schön."

Frank Gens (61, Chemnitz):"Ich fand es ganz, ganz toll. In manchem erinnerte mich die Musik der sympathischen Künstlerin an Kate Bush."

Dagmar Engels (47, Bochum):"Die Frau hat eine irre gute, tolle Ausstrahlung. Ich fand es super. Sie kombinierte tollen Gesang und gute Technik."