Soundgarden verbietet dem WDR, Mitschnitt aus FZW zu senden
14.11.2012 | 14:58 Uhr 2012-11-14T14:58:00+0100
Dortmund. Die Grunge-Band Soundgarden hat dem WDR die Ausstrahlung des Konzert aus dem FZW untersagt. Die Band hatte am 7. November in Dortmund ihr neues Album vorgestellt – ist mit ihrer Performance aber unzufrieden.
Es war das Highlight der FZW-Saison: Soundgarden, die Grunge-Helden der 90er, haben am 7. November ihr neues Album in Dortmund vorgestellt – als Weltpremiere. Der WDR-Rockpalast schnitt das Konzert mit. Jetzt hat die Band die Ausstrahlung des Konzerts untersagt.
Als Grund für die Absage gibt das Rockpalast-Team auf Facebook an: „Die Band [...] erklärte uns, dass der Auftritt nicht zu 100% ihren künstlerischen Ansprüchen entspricht. Wir konnten ihre Entscheidung nachvollziehen und haben der Nichtausstrahlung zugestimmt.“ Die Band sei laut Veranstalter, dem Dortmunder Musikmagazin Visions, mit ihrer eigenen Performance nicht zufrieden gewesen – wohl auch, weil sie die neuen Songs zum ersten Mal live auf die Bühne brachten. Technische Gründe, die das FZW betreffen, habe es nicht gegeben – alles sei vorbildlich gelaufen.
Stattdessen sendet der WDR Rockpalast am 26. November den Live-Mitschnitt eines Konzert von „Them Crooked Vultures“ mir Dave Grohl (Foo Fighters/Nirvana) und John Paul Jones (Led Zeppelin).
12:44
Meinte natürlich "abruptes Ende".
12:30
#3:Sehe ich auch so.
Das Konzert war eh nicht eines ihrer besten. Soundcheck vor dem Publikum, kaum Kommunikation von Chris Cornell, keinen der großen Hits gespielt und ein abrutes Ende. War ein bisschen dürftig für fast 50€. Alles dazwischen war sehr geil, hinterläßt aber leider einen faden Nachgeschmack.
11:45
#2: Und was genau hat bitte die Aufzeichnung eines Rockkonzerts mit Journalismus zu tun und mit Parteitagen gemein?
Zur GEZ kann ja jeder stehen, wie er will, aber bei welcher Gelegenheit irgendwelche Trolle die Gebührenzahlerkeule rausholen, ist schon verwunderlich. Der Band dürfte die Gebührenstruktur hierzulande ziemlich am Hintern vorbei gehen, und für eine Fernsehanstalt ist so eine Reaktion einer Band unvorhersehbar. Würde der WDR nun versuchen, seine Kosten "zum Wohle des Gebührenzahlers" zurückzubekommen, oder gar das Konzert trotzdem ausstrahlen, dürfte das mit Sicherheit der letzte Konzertmitschnitt für ihn gewesen sein. Da hat der ja ach so gebeutelte Gebührenzahler dann auch nichts mehr von.
06:55
Wer ersetzt die Kosten für die TV-Produktion? So viel technischer und personeller Aufwand für die Mülltonne. Das ist kein sorgfältiger Umgang mit Gebührengeldern. Dass die Rockpalast-Redaktion da einknickt, ist wiederum eine journalistische Sauerei. Jetzt kann jede Partei künftig die Ausstrahlung einer Parteitagsaufzeichnung unterbinden mit der Begründung, dass die Performance nicht so toll war.
18:16
wirklich schade, ich bin mir sicher das es auch mit 80% noch ne super show war. bleibt also weiter nur der itunes festival mitschnitt vom letzten jahr :/