Sollten Dortmunder Flüchtlinge Rundfunkbeitrag zahlen?

Sobald es eine Meldeadresse für die Flüchtlinge in den Sammelunterkünften gibt, bekommen sie Post vom Rundfunkbeitragsservice, früher GEZ.
Sobald es eine Meldeadresse für die Flüchtlinge in den Sammelunterkünften gibt, bekommen sie Post vom Rundfunkbeitragsservice, früher GEZ.
Foto: Archivfoto: Dieter Menne
Was wir bereits wissen
Ordnung muss sein: Flüchtlinge in Dortmunder Sammelunterkünften haben Post vom Rundfunkbeitragsservice bekommen - der früheren GEZ.

Dortmund.. Der Rundfunkgebührenservice hat zahlreiche Flüchtlinge in Dortmunder Sammelunterkünften angeschrieben. Der Service wolle feststellen, ob eine Beitragspflicht bestehe, sagte eine Sprecherin am Donnerstag in Köln. Zwar sei klar, dass die Bewohner von Sammelunterkünften keinen Rundfunkbeitrag zahlen müssten. Aber ob es sich an den fraglichen Adressen tatsächlich um Flüchtlingsheime handele, sei nicht bekannt, wenn die Städte der Gebührenzentrale lediglich ihre neuen Einwohner melden. Deshalb seien die Kommunen im März 2014 gebeten worden, die Adressen bestehender und neuer Sammelunterunterkünfte zu nennen.

Flüchtlinge in Dortmund Die Stadt Dortmund will jetzt prüfen, ob ein Versäumnis in den eigenen Reihen vorliegt. Sie teilte dem Service als Reaktion auf die Massenpost mit, die Flüchtlinge würden auf die Einzelanschreiben nicht antworten, und bat um eine Pauschallösung. Eines ist klar: Wenn Asylbewerber in eigene Wohnungen ziehen, ohne dass die Stadt ihren Status an den Beitragsservice gemeldet hat, könnten sie ebenfalls Post bekommen. Damit können sie aber zum Sozialamt gehen, das dem Beitragsservice antwortet. (dpa)