So verrückt röhrten die Hirschrufer bei der "Jagd und Hund"

Sie röhren durch Ochsenhörner, Schneckengehäuse oder Plastikrohre - bei der 17. Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer ist alles erlaubt, was die Hirsche anlocken könnte. Auf der Messe "Jagd und Hund" in den Westfalenhallen zeigten die Teilnehmer am Freitag ihr Können. Wir haben die skurrilen Laute aufgenommen.

Dortmund.. Welcher Jäger kann den Ruf eines Platzhirschen am besten nachahmen? Das wollten die Veranstalter der 17. Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer am Freitag herausfinden. Zu den drei Disziplinen zählte dieses Jahr unter anderem ein "Rufduell zweier Hirsche auf dem Höhepunkt der Brunft".

Rund 400 Zuschauer verfolgten das Spektakel in Halle 4 der Messe "Jagd & Hund", auf der noch bis Sonntag rund 750 Aussteller ihre Produkte für Jäger und Hundefreunde präsentieren.

16 Teilnehmer gingen dabei an den Start - am Ende setzte sichAndreas Töpfer aus Hannoversch Münden durch. Er siegte vorDr. Wolfgang Sander und VorjahressiegerImmo Ortlepp.

Für Töpfer war es bereits die vierte Deutsche Meisterschaft: "Ich habe gestern Abend mal ne halbe Stunde geübt, man darf sich nicht vorher die Stimme kaputt machen", sagte er kurz nach seinem Erfolg. Feiern will er den Sieg nicht, nur einen "Schoppen" trinken.

Im Audio können Sie die drei Erstplatzierten hören:

Mit dpa-Material