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Schnellkritik

So rockten Seeed die Westfalenhalle in Dortmund

01.03.2013 | 10:40 Uhr
Seeed machten Stimmung in der Dortmunder WestfalenhalleFoto: Daniel Karmann/dpa

Dortmund.  Seit 1998 tanzt das Phänomen Seeed über die Bühnen der Republik: Elf Jungs, die mit basslastigen Sounds irgendwo zwischen Dub, Reggae, Hip-Hop und Pop Menschen jeden Alters mitreißen. Am Donnerstag bewegte die Gruppe die Westfalenhalle. Hier die Schnellkritik.

Seeed präsentierte in der Westfalenhalle 1 neben altbekannten Liedern die Hits des neuen, gleichnamigen Albums Seeed. In schwarzen Anzügen sprangen die drei Sänger Ear, Enuff und Eased alias Boundzound, Peter Fox und Dell auf die Bühne.

Zusammen mit der Cold Steel Drumline, die Peter Fox auch schon bei "Alles Neu" begleitete, und ihrer eigenen neunköpfigen Band rockten sie das Publikum in der ausverkauften Halle. Nach einiger Kritik am neuen Album "Seeed" lieferten die Jungs einen vielfältigen Mix aus fast 15 Jahren Bandgeschichte.

So hat es uns gefallen:

Seeed bieten immer Action auf der Bühne und überzeugen, so auch am Donnerstagabend in Dortmund. Bei Liedern wie "Schüttel Deinen Speck" und "Waterpumpee" stand auch auf den Sitzrängen niemand still. Die neueren Lieder schafften es allerdings weniger, richtig mitzureißen.

Nach einer Zugabe von vier Liedern, unter anderem dem Hit "Ding", waren aber auch alteingesessene Fans wieder besänftigt und wollten die Berliner Jungs kaum gehen lassen.

SEEED in Oberhausen

So hat es den Zuhörern gefallen:

Elfie Spiecinski (Dortmund): Viel besser als super. Die haben einfach so ein Flair, das mitreißt. Seit 1999 liebe ich die Jungs. Die sind abwechslungsreich, das ist das Schöne.

Kai Schwarz (Kirchhellen): Ich fand das Konzert absolut heftig: Die Zugaben waren super und es hat einfach nur Spaß gemacht. Seeed forever!

Julia Kleineblei (Haltern): Ich fand das Konzert sehr, sehr geil, vor allem die alten Lieder. Die neuen haben mir nicht so gut gefallen. Das neue Album hat mir sowieso nicht so gut gefallen.

Lena Seiferlin



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