So lief der Auftritt von Matthias Reim in Dortmund

Ein Generationentreffen von Matthias-Reim-Fans: Das war der Auftritt des Schlager-Künstlers in der Westfallenhalle 3a. Die besten Bilder und wie unser Autor den Konzertabend unter dem Tour-Titel "Die Leichtigkeit des Seins" erlebt hat.

Dortmund.. Den Anhängern von 1990 bis heute wurde auf den Punkt ein großes Pop-Rock-Schlager-Intermezzo geboten, das ohne Vorgruppe und mit einer kleinen Pause über zwei Stunden anhielt. Reim streute dabei gelegentlich Geschichten zu Songs oder Situationen ein und galoppierte durch ein multimediales Schlager-Spektakel.

Bereits beim Intro, das nur aus seinem Gesang bestand, musste man feststellen, dass Stimme wie Ausdruck frischer erschienen denn je - und rockiger, dynamischer und facettenreicher. Denn nachdem der Auftakt eher in die Schublade Rock passte, folgten danach auch Ausflüge in die Reggae-, Klassik- oder Balladen-Welt.

In der Besetzung Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren, Piano und Backgroundsängern war es vor allem die Violine, die herausstach und mit der Reim oftmals inszenierte und spielte. Er selbst blieb dennoch im Mittelpunkt und seine raue, eindringliche Stimme bot den akustischen Rahmen für die Show.Die hatte alles, was die Fans sich wünschten: die alten und neuen Hits von "1000 Mal", über "Hexe" und "Hallelujah" bis zu "Einsamer Stern" oder "Verdammt, ich lieb' dich".

Das textsichere Publikum feierte seinen Star von damals wie heute und eins merkte man Matthias Reim deutlich an: auf der Bühne fühlt er sich wohl.