So haben die Passanten auf den Huren-Marsch in Dortmund reagiert
24.03.2011 | 19:18 Uhr 2011-03-24T19:18:00+0100
Dortmund.Von Verständnis bis Beunruhigung bis war alles dabei: So haben die die Passanten am Straßenrand auf den Huren-Marsch vom Straßenstrich zum Rathaus reagiert.
Leder, Lack, Dekolleté und zehn Zentimeter hohe Absätze - wer das auf einer Demo trägt, bei der es um den Kampf um Arbeitsbedingungen auf dem Straßenstrich geht, der beweist auch Stolz. Das war bei den rund 70 Prostituierten am Donnerstag (24. März 2011) nicht anders.
Als sich der bunte Zug gegen drei Uhr in Bewegung setzt, an den Verrichtungsboxen vorbei den Weg über die Bornstraße und die Wälle zum Rathaus sucht, ist den Frauen die Aufmerksamkeit sicher. Der Verkehr stockt an diesem Nachmittag.
Dieter W. (Name geändert) kennt sich aus in der Nordstadt. „Ich versteh die Frauen auch“, sagt er, „aber bei mir stehen sie vor der Haustür.“ Was er nicht so gut findet. Er ist Immobilienbesitzer und wohnt seit 42 Jahren am Nordmarkt. Besser sei nichts geworden, „versuchen sie mal hier ‘ne Wohnung zu vermieten.“
„Wir lassen uns nicht vertreiben - unsere Straße soll hier bleiben“, rufen die Frauen. Auch „Arbeiten“ und „Deutschland“. Bei vielen ist klar, dass sie darüber hinaus nicht allzu viele deutsche Vokabeln beherrschen, und genau das ist für Helmut F. das Problem. „Zu viele aus Rumänien und Bulgarien“ sagt er. Aber den Straßenstrich zumachen, nee, „das klappt nie, einen Platz brauchen sie“. Weil auch Männer einen Platz zum Ansteuern brauchen, das steht dahinter. „Sonst hast Du die Frauen doch sofort wieder auf der Schleswiger oder der Lindenhorster Straße stehen“, ist sich Kurt B. sicher.
Gabriele Unger wohnt seit zehn Jahren in der Nordstadt und ist der Meinung, dass sich sogar einiges zum Besseren gewendet hat, seit die Polizei ihre Präsenz verstärkt hat. Sie staunt: „Gestern war hier sogar berittene Polizei unterwegs.“ Aber eine grundsätzliche Lösung für all die Probleme zu finden, das sei sehr schwierig.
Inzwischen hat der bunte Zug den Friedensplatz erreicht. Sonst rufen „Deutschland“ immer andere, das ist schon einigermaßen skurril. Heide Haustein bezeichnet sich selbst als Gerechtigkeitsfanatikerin. „Für jeden muss es Gerechtigkeit geben und natürlich auch für die Frauen“, fordert sie, „ob es den Mitbürgern passt oder nicht.“
Eine Passantin guckt staunend. Man sieht ihr an, dass sie sich schwer tut mit der Offenheit der Huren, sie tun ihr auch ein bisschen Leid. Aber: „Wie soll man’s lösen, das Problem?“
21:09
Ja, ja, ja, gebe es den Männern ihre Gelüste nicht - anderes Wort für eins, dass ich hier nicht schreiben darf - gebe es keine H-, gebe es keine Demos. Also, wer hat es erfunden und wer die Schuld? Mann frage Mann.
15:40
Vermutlich sind die 630 längst woanders am werkeln. Es ist doch bekannt, das die Roma ständig die Wohnungen wechseln. Ein Gewerbe unter Anschrift X anzumelden, bedeutet nicht, nach soundsoviel Wochen dort noch tatsächlich zu leben. Die Meldeadresse wird offensichtlich nur benutzt, um anfänglich die Formalien abzuwickeln, um sich hier vorgeblich einen legalen Aufenthaltsstatus zu erschleichen. Danach gehts weiter kreuz und quer durch Deutschland und durch ganz Westeuropa.
12:54
70 ??, sicher ne 0 vergessen !
Oder sind die restlichen 630 nicht gekommen?
Ach so, die werden von ihren Zuhätern festgehalten, damit sie nicht weglaufen .
Gut aufgesiebt. Hier zeigt sich die wahre Situation, 70 , die selbstständig denken und abreiten, 630, die unter Zwang verskavt sind.
Gebt 70 Bockscheine aus und fertig. Mehr gibt´s nicht.
10:38
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10:09
Jetzt schaffen sie schon so lange dort an . Dann laßt den Nutten doch ihren Platz
09:39
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08:57
Haben gute Werbung für sich gemacht die Besucherzahl wird sicher steigen
08:53
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08:52
Hallo St. Florian, man löst Probleme nicht indem man den Kopf in den Sand steckt. Da Angebot und Nachfrage bestehen wird sich die Straßenprostitution niemals in Luft auflösen lassen. Wenn DO die Huren nicht an dieser Stelle haben will muss man ihnen und ihren Kunden ein anderes akzeptables Angebot machen.
23:56
95 Fotos um eine Demo mit 70 Teilnehmern zu dokumentieren?